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24

Sonntag, 16. April 2017, 00:09

Hallo Dirk,

wenn Du willst, kannst Du die Situation relativ einfach lösen.

Ersetze den Vollwandträger durch einen Betonbalken, der -und das ist wichtig - ohne Fugen in den Beton des Portals einbindet. Ich habe das im angehängten Foto versucht darzustellen. Ich hoffe Du bist einverstanden, dass ich Dei Foto dafür verwendet habe.

Die Auflagerung eines Stahlträger mit sehr hohen Lasten auf einer Betonkonstruktion erfordert eine Abstützung des Stahlträgers von unten. In diesem Fall wäre ein hoher Betonbalken unter dem Stahlträger-Auflager erforderlich. Dafür ist hier kein Platz.

Für einen in Ortbeton herstellten Träger wäre das auch wünschenswert, aber nicht unabdingbar. Wenn der Balken und das Portal ab Unterkante Balken in einem Guss betoniert wird, ist es füt den Betonträger ausreichend, wenn er nur seitlich in seine Auflagerwand hineingeführt wird. In Stahlbetonbau nennt sich das "indirektes Auflager". Es ist mit hohem Bewehrungsaufwand verbunden aber machbar.
Gruß, Volker
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23

Samstag, 15. April 2017, 19:51

Hallo Dirk,

es ist Deins, mach's wie es für Dich am besten passt.

Wie dem auch sei. Bei Interesse - diese Art Bauwerke - Gleisüberwerfungsbauwerke - heißen im Englischen "Flying Junction".

Hier und hier mal ein paar Bilder und Infos zum Bau dieser Bauwerke im Zuge der Umgestaltung des Leipziger Hauptbahnhofes. Dabei sieht man recht gut den Aufbau der Sache. In Zeiten des Stahlbetons ist das offensichtlich überall die erste Wahl und wird wohl vorrangig in dichter bebauten urbanen Bereichen eingesetzt.

Ich denke, so etwas wird auch auf Modellbahnanlagen, welche in neuerer Zeit angesiedelt sind praktisch einsetzbar sein und gut wirken. Damit kann man sehr gut ein Gleis "verschwinden lassen", ohne einen Tunnel im eigendlichen Sinne zu haben.

Grüße Tom

Edit Tom

22

Samstag, 15. April 2017, 12:38

Hallo Gerold, hast Du ein Bild davon? Hatte Mal aus Holz was zusammengetüddelt, so wie ich deine Konstruktion verstanden habe.
Viele Grüße
Dirk
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21

Samstag, 15. April 2017, 11:55

@ Tom -

auf meiner Anlage gibts eine ganz ähnliche Situation wie auf dem von dir reingestellten Bild. Es kann sogar sein dass ich das irgendwo im Netz gesehen habe und als Anregung verwendet habe.

-Meine Idee mit der Stahkonstruktion - die wie du richtig sagst beim Vorbild nicht das Gelbe vom Ei wäre - könnte man insofern rechtfertigen , daß irgendwann die Überführung verstärkt/ verändert wurde und dadurch eine Mixtur aus alt und neu herauskam. Ist beim Vorbild ja oft genug praktiziert worden, und schaut im Modell interessant aus.
Gerold

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20

Samstag, 15. April 2017, 08:53

Hallo Dirk

... Das Lichtraumprofil entspricht dem NMRA Profil, mein Tragschnabel passt durch, auch im Abzweig, also alles ok :thumbsup: ...


Alles schick :thumbup: .

Grüße Tom

19

Samstag, 15. April 2017, 07:23

Habe ich kein Problem mit, wenn man die Antwort nicht hören will, sollte man die Frage nicht stellen (oder keine Bilder Posten). Nehme den Tipp gerne an (wie man sieht), so wird das Ergebnis sicher besser. Das Lichtraumprofil entspricht dem NMRA Profil, mein Tragschnabel passt durch, auch im Abzweig, also alles ok :thumbsup:

Frohe Ostern
Dirk

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18

Samstag, 15. April 2017, 07:02

Hallo,

bitte entschuldige, wenn das etwas oberlehrerhaft rüber kam. Aber das waren meine Gedanken zu besagten Bild, die ich dann erläutert habe. ;(
;( Das Lichtraumprofil erscheint mir aber auch etwas "straff". ;(

Wie dem auch sei.

Ich wünsche Frohe Ostern.

Grüße Tom

17

Samstag, 15. April 2017, 05:06

Girderbridge zu verschenken ;(
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16

Freitag, 14. April 2017, 19:27

Hallo,

hier mal auf die Schnelle ein Bild des Überwerfungsbauwerkes in Waiblingen aus dem Netz.



Das kommt der fraglichen Situation sehr nahe. Es muss nur spiegelbildlich gesehen werden und im Modell werden mehrere Gleise überführt. Das überführte Gleis liegt nach der eigendlichen Überführung auf einer weiteren Brückenkonstriktion. Diese könnte aber auch durch eine Konstruktion aus Stützmauern ersetzt werden, hinter/auf welchen die Gleise mit normalen Oberbau liegen. Das unterführte Gleis führt durch eine Art Betonröhre, die als solche auf der gesamten Länge ausgeführt ist. Oft wird aber auch der letzte Abschnitt, etwa vom Kreuzungspunkt an bis zum Ende des Bauwerkes, talseitig offen auf Stahlbetonstützen ausgeführt. Damit wäre im Modell ein seitlicher Zugang zu den Weichen möglich. Eine Verwendung einer zusätzlichen Stahlkonstruktion bei einem an sich vollständigen Stahlbetonbauwerk erscheint fragwüdig. Warum wird nur das vordere Gleis einer ganzen Reihe von Gleisen am Ende einer Betonröhre mit einer aufwendigen Stahlkonstruktion über ein anderes geführt und die anderen dahinterliegenden, für welche fast die gleichen konstruktiven Gegenbenheiten bestehen nicht ? Aber auch bei Einsatz einer solchen zusätzlichen Stahlkonstruktion ist diese ja eine komplette Brücke und sollte dann auch als solche mit allem was dazu gehört umgesetzt werden.

Grüße Tom

Edit Tom

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15

Freitag, 14. April 2017, 18:46

Hallo,

Ich nehm an Tom bezieht sich in erster Linie darauf, dass der Brückenträger nur aufdem eher schwächlich wirkenden Tunnelportal aufliegt. Das müsste mit geringem Aufwand zu korrigieren sein, ohne die Gesamtsituation in Frage stellen zu müssen. Z.b. einen zusätzlichen Stahlträger über das Portal und mit dem bestehenden Träger " über Kreuz" verbinden, und dann mit zwei zusätzlichen Säulen unterstützen.

Ja, es geht um die eingefügte Stahlbrücke, deren Widerlager, die statischen Konsequenzen daraus, deren Verwendung in dieser Situation an sich und wie beim Vorbild solche nicht ungewöhnlichen Anforderungen umgesetzt werden. Im Grunde geht es darum, dass ein Gleis in einem recht spitzen Winkel über ein anderes geführt wird. Mit ein wenig Suche finde ich im Netz noch ein paar Beispielbilder. Ansonsten muss eben ein "Osterspaziergang" morgen nach Neuwiederitzsch führen, um ein paar Bilder des dortigen Kreuzungsbauwerkes zu machen. (Und die Physik, die Eigenschaften von Stahlbeton und die Grundsätze des Bauingenieurwesens sollten doch auf beiden Seiten des Atlantiks gleich sein - trotz Donald Duck, den Erweckten und Kreationisten, den Tee-ins-Meer-Kippern und all den anderen Speziellen in Gottes eignem Land :evil2: )

Grüße Tom

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14

Freitag, 14. April 2017, 18:04

Ich nehm an Tom bezieht sich in erster Linie darauf, dass der Brückenträger nur aufdem eher schwächlich wirkenden Tunnelportal aufliegt. Das müsste mit geringem Aufwand zu korrigieren sein, ohne die Gesamtsituation in Frage stellen zu müssen. Z.b. einen zusätzlichen Stahlträger über das Portal und mit dem bestehenden Träger " über Kreuz" verbinden, und dann mit zwei zusätzlichen Säulen unterstützen.
Gerold

13

Freitag, 14. April 2017, 14:36

Hallo Tom,
Die Antwort hatte ich so erwartet. Dass die Einbausituation nicht passt ist mir auch klar. Für die Zugänglichkeit der Weichen sollten diese aber offen liegen, das war für mich wichtiger. Ob ich in ein paar Jahren noch Verrenkungen unter der Anlage machen möchte oder auch kann weiß ich halt nicht....
Mal sehen, ob mir noch eine andere Lösung einfällt ?(

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12

Freitag, 14. April 2017, 11:28

Hallo,

Das Staging sollte auch ausgestaltet werden, zum einen, weil ich keine Bretterlandschaft wollte, zum anderen, um ein paar Gestaltungstechniken zu testen. Hier mal ein Foto vom Gleisbett und von einer Überführung (Betonmauern aus Langmesser-Formen, Brücke scratchbuild)....


Ich finde es gut, wenn ein sichtbares Staging Yard, welches auch noch so nah und ohne visuelle Trennung an die eigendliche Anlage anschließt, gestaltet ist. Jedoch sieht das Überführungsbauwerk nicht sehr realistisch aus. Das würde so sehr sicher nicht gebaut werden, da das nicht trägt. Klar, es ist Deins und es muss für Dich passen. Aber eine Lösung, die beim Vorbild in einer solchen Situation gewählt werden würde, würde sich sicher auch auf einer Modellbahnanlage gut machen.

Grüße Tom

11

Freitag, 14. April 2017, 09:27

Hallo Klaus,

die obere Ebene ist ein Instant-Loop. Der wird vollautomatisch betrieben und per PC gesteuert. Als Software habe ich eine Uraltversion vom TrainController, dafür mehr als ausreichend. Hat den Vorteil, dass ich die 8 Züge per Zufallsgenerator abrufen kann und auch z.B. Langsamfahrten per Zufall einstreuen kann. Eine Paradestrecke für ein paar schöne Züge war halt ein Muss bei meinen Überlegungen. Auf der Elevated Line dürfte das ganz gut aussehen.

Der untere Level wird per Hand betrieben, die Ports für Handregler müssen noch installiert werden, die Weichen im unteren Staging werden über Antriebe , die im Anlagenbereich mechanisch per Hand geschaltet, so habe ich auch noch ein bischen was zu tun.

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10

Freitag, 14. April 2017, 06:59

Hallo,

das geht ja voran :thumbup: .
Fährst du die Züge auf "sicht" oder automatisiert? Ich frage nur wegen dem PC unter der Intellibox.
Mfg Klaus

Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten ! :D

9

Donnerstag, 13. April 2017, 17:50

Das Staging sollte auch ausgestaltet werden, zum einen, weil ich keine Bretterlandschaft wollte, zum anderen, um ein paar Gestaltungstechniken zu testen. Hier mal ein Foto vom Gleisbett und von einer Überführung (Betonmauern aus Langmesser-Formen, Brücke scratchbuild)....
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8

Donnerstag, 13. April 2017, 17:46

Soooo, habe den Winter mal ein wenig gebaut. Das Staging ist betriebsbereit, die Ebene auf Straßenniveau ebenfalls, die Gleisanschlüsse sind bis dato nur ausgelegt, mal sehen, ob sich da noch was ändert. Habe gegenüber der Planung die Anschlüsse deutlich geändert, ist jetzt nicht mehr so voll, Grainelevator ersatzlos gestrichen, überlege, ob ich in dem Bereich die Szenen mit einem Freeway trenne :gruebel:
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7

Mittwoch, 2. November 2016, 19:14

Hey, denke ja schon drüber nach, so schnell bin ich aber auch nicht ;(

6

Mittwoch, 2. November 2016, 19:13

Ja, schon - aber neben den Wolkenkratzern steht kein Grain Elevator, weil es gekonnt umgesetzt ist.

5

Mittwoch, 2. November 2016, 19:08

Hallo Stephan,

zuerst: Krankenhaus verlassen und wieder am heimischen Rechner, die ärztlichen Drogen machen irgendwie dusselig, es sind 14', also 4,20 Meter....
Weiß nicht, ob Du das City Edge Layout kennst, Großstadt halt und gekonnt umgesetzt.

Gruß Dirk