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Montag, 28. August 2017, 15:35

Entspannt Euch Mal :)

Bei der ESU Anleitung steht drin welche Werte ab Werk gesetzt sind.
Und wenn mir ESU zu kmopliziert ist, dann muss ich halt auf einen anderen Decoder mit MTC21 umsteigen, wo ist das Problem? z.B. TCS, Kühn, Uhlenbrock, etc...
Oder ich reiße alles raus und ersetze es durch einen PNP decoder bzw. löte einen einfachen Fahrdecoder mit F0, 1 &2 rein, fertig.

MTC21 ist eine konsequente Weiterentwicklung da immer mehr Funktionsausgänge benötigt werden, alleine bei der NS habe ich je nach Lok das Headlight vorn und hinten, blinkende Dichtlights vorn und hinten und ggf. sogar Strobes (GP38-2 im Yard Dienst). Dazu benötigt man einfach mal 8 Ausgänge!
Wenn ich selbst nicht bereit bin mit der Entwicklung mitzugehen, dann muss ich mich eben in meiner Welt mit den mir gegebenen Mitteln zufrieden gebe und nicht die Entwicklung dafür verantwortlcih machen dass es plötzlich komplizierter wird!
Ergo: Wenn ich moderne Decoder im Modellbahnbereich mit tausenden von Einstellmöglichkeiten programmieren möchte, dann muss ich eben auch auf passende Tools (Werkzeuge) umsteigen, oder einfach still sein.
Ich kann Markus' Aussage sehr wohl verstehen, denn es erweckt einfach den Eindruck von Geiz, wenn man in einem Hobby, wo ein einzelner Wagen schon mal 100€ kosten kann, nicht bereit ist, einmalig in die entsprechenden Werkzeuge (Tools) zu inverstieren.
Sogar ein ESU Programmer, das wohl teuerste Tool, kostet einmalig 129,-€ ...

Anmerkung zu ESU: Den Decoder mit dem Sprog & JMRI auslesen geht zwar problemlos, dauert aber knapp eine Stunde pro Decoder, da der einfach so viele Register hat :)

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36

Sonntag, 27. August 2017, 17:21

Ich befürchte, daß diese Aussage sehr wohl ernst gemeint war. Leider sind immer noch Leute unterwegs, wo Modellbahn oder Digital nix kosten darf aber alles können muß und wenn es dann nicht so klappt wie man sich das zusammengesponnen hat, sind die Hersteller halt scheiße :thumbdown:
Was soll diese sch****aussage, Ja, Dein erster Satz stimmt.
Wieso muß ich jetzt einen Decoder mit zig Fx und Aux kaufen, die Lok hat nur vorne und hinten Licht,

zwei Ausgänge reichen also. 4, 6 oder gar 9 Aux, alles Firlefanz, den man mitbezahlen muß.
Diese Aussage hast du entweder nicht gelesen oder nicht verstehen wollen.
Mal ganz provokativ, brauch ich nicht, was drin steht, steht im Handbuch meiner Decoder.

Ich meinte das sehr ernst, weil ich der Meinung bin, das in einer brauchbaren Decoderbeschreibung glasklar drinstehen sollte,
welche Werte in welchen CV´s ab Werk gesetzt sind.

Was hat das "nix kosten darf aber alles können muß" "zusammengesponnen" und "sind die Hersteller halt scheiße" zu tun :?:

PS: ich spreche ausschließlich von Fahrdecodern, NICHT Sound.
Maurice

35

Freitag, 25. August 2017, 18:21


Weil die Auslesefähigkeit fehlt
Mal ganz provokativ, brauch ich nicht, was drin steht, steht im Handbuch meiner Decoder.

In der Annahme, dass die Aussage nicht ernst gemeint war, meine ich: Der DCC-Witz des Monats! :thumbup:

Thomas


Ich befürchte, daß diese Aussage sehr wohl ernst gemeint war. Leider sind immer noch Leute unterwegs, wo Modellbahn oder Digital nix kosten darf aber alles können muß und wenn es dann nicht so klappt wie man sich das zusammengesponnen hat, sind die Hersteller halt scheiße :thumbdown:
Gruß Markus

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34

Freitag, 25. August 2017, 12:56


Weil die Auslesefähigkeit fehlt
Mal ganz provokativ, brauch ich nicht, was drin steht, steht im Handbuch meiner Decoder.

In der Annahme, dass die Aussage nicht ernst gemeint war, meine ich: Der DCC-Witz des Monats! :thumbup:

Thomas

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33

Freitag, 25. August 2017, 11:00

Interessante Diskussion!
Im Prinzip kann ich dem Themenstarter weitestgehend zustimmen: Heutzutage besitzen eine großzahl an Modellen gewisse Mängel bereits ab Kauf.
Zum einen hat das sicher wie von Ulrich bereits korrekt dargestellt mit der filigranen Bestückung zu tun. Das bricht eben deutlich einfacher ab!
Zu wenig Klebstoff oder zu viel ist mir bis jetzt bei Athearn überdurchschnittlich häufig aufgefallen...
Neulich einen Articulated Autocarrier von Atlas erstanden, wo das B Teil sage und schreibe fast 2mm höher auf dem zentralen Drehgestell sitzt wie das A Teil!
Da der Boden aus Guss ist, habe ich versucht etwas nachzubiegen, was durch einen sauberen Bruch beantwortet wurde ... (zwischenzeitlich ist das wieder gefixt).
Auch meine Intermountain GEVO's hatten zum Teil erhebliche Probleme mit dem Motor (wurde auch in diversen anderen Foren darüber gesprochen).
Perfekte Fahreigenschaften ohne Last, aber wehe die Lok muss was ziehen! 3 von 4 Loks hatten es nicht geschafft einen etwas schwerern Zug in Bewegung zu setzen.
Die Räder standen still und der Motor hatte etwas "gebrummt". Zwischenzeitlich habe ich aber von IM 3 Ersatzmotoren bekommen die auch das nötige Drehmoment haben, und nun läuft alles wie es soll...

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32

Mittwoch, 16. August 2017, 16:43

Maurice,
PNP Platinen sind so etwas:
http://www.soundtraxx.com/dsd/tsunami2/products/tsuPNP.php
http://www.esu.eu/en/products/loksound/l?-select-direct/
Hier entfernst Du die komplette Hauptplatine und tauscht sie gegen die neue Hauptplatine mit bereits integrierten Sounddecoder aus. Es werden lediglich die Anschlusskabel 1:1 umgesteckt oder gelötet.
Danke Lutz für die Antwort, hab zu kompliziert gedacht und kam nicht drauf
Mit der Roco Multimaus kommst Du nicht viel weiter. Die sind zum reinen Fahren zwar brauchbar, aber zum Decoder programmieren ziemlich untauglich. Weil die Auslesefähigkeit fehlt. Das ist hier im Forum auch schon lang und breit diskutiert worden.
Ich weiß, das ich mit dem Ding (Multimaus) hier keine Freunde habe, für mich reicht es aber, ich sehe nicht ein, eine viel teuere Steuerung für ein bis drei Loks anzuschaffen,
die ich dann vielliecht 30 bis 90 Minuten im Jahr benutze, um einige wenige Decoder zu bearbeiten.
Weil die Auslesefähigkeit fehlt
Mal ganz provokativ, brauch ich nicht, was drin steht, steht im Handbuch meiner Decoder.

Edit:
Noch ne Frage, Wieso muß ich jetzt einen Decoder mit zig Fx und Aux kaufen, die Lok hat nur vorne und hinten Licht,
zwei Ausgänge reichen also. Hab aber noch nichts gefunden, 4, 6 oder gar 9 Aux, alles Firlefanz, den man mitbezahlen muß.
Maurice

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31

Mittwoch, 16. August 2017, 10:41

Inzwischen sind die OMI ATSF F7 ABBA Sets für ca. $1800 verkauft worden. Hättest Du nicht besser die Highliner Kits benutzt?

Schei....benkleister... Da fehlt was...

EMD stimmt, es ging da aber um meinen ATSF Superfleet ABBA Consist aus GP60M und GP60B... 8o Eben moderne Loks mit Widecab.

Die RTR Modell von Athearn sind aus den Formen von RPP entstanden, da hab ich deshalb nur BNSF Varianten von :D

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30

Mittwoch, 16. August 2017, 07:16

Wenn man nur nach Qualität geht, sollte man um US Modellbahn sowieso einen Bogen machen...
Kaputte LED Treiber, Kaputte Zahnräder, schlechte Lackierung, unterschiedliche Farben bei Loks der gleichen Bahngesellschaft vom selben Hersteller, jeder kocht sein eigenes Süppchen (von wegen Dank NMRA alles kompatiebel), und so weiter und sofort...
Ist mir ungelogen bei Roco noch nie passiert, auch wenn die heutigen Modelle denen aus der "guten alten Zeit" nachhinken.
Um ESU Decoder überhaupt bearbeiten zu können, auch die reinen Fahrdecoder, brauchst Du deren speziellen Lokprogrammer. Da führt kein Weg daran vorbei. Das ist eine ganz bewusst durch die Hintertür eingeführte Markenbindung seitens ESU.
Theoretisch kann man ESU Loksound Decoder auch mit Decoder Pro und SPROG einstellen, aber bei einer Ausleserate von 1CV pro Sekunde braucht man schon allein etwa 1,5 Stunden zum kompletten Auslesen.
Das kann ich so leider nur unterstreichen...
Ich habe am Wochenende versucht meinen beiden Intermountain SD40-2 das Ditchen beizubringen. Sehr mühsam.

Da seh ich den Fehler aber nicht nur bei ESU alleine. Natürlich könnte man als Hersteller so weit sein und eine Konfig Datei zum Download bereitstellen, dann müsste man sich nicht mit einem Byte/Sekunde ärgern :cursing:.
Auf der anderen Seite kommt es mir manchmal auch so vor als wenn die NMRA nicht vom Fleck kommt. Im Jahre Schnee wurde eine Norm erdacht und seitdem nicht mehr weiterentwickelt, veraltete Digitaltechnik und prähistorische Datenübertragung inklusive.

Ich sitze als Automatisierungstechniker den ganzen Tag vorm PC und muss mich mit Datenprotokolle und dergleichen herumschlagen, da möchte ich in meiner MoBa Freizeit gerne darauf verzichten.

Sorry fürs OT
Mfg Klaus

Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten ! :D

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29

Dienstag, 15. August 2017, 21:01

PS: wie geschrieben gab es die Dash-9 bei Kato bereits kurz nach dem Vorbild. Meine ältesten sind definitiv von 1994.

Wann die SD70M bei Genesis kam, damals noch komplett Made in USA, müsste auch vor 2000 gekommen sein.

Die ACs von GE (Kato) und EMD (Kato und Genesis) kamen in der Tat später wie 2000.
Du hast recht, die Athearn Genesis SD70 Serie ist 1999 auf den Markt gekommen. Was Kato betrifft, die waren in den 1990iger Jahren für mich, was die Detailierung betrifft, nicht in der gleichen Liga. Vom Fahrverhalten waren sie spitze.

Inzwischen sind die OMI ATSF F7 ABBA Sets für ca. $1800 verkauft worden. Hättest Du nicht besser die Highliner Kits benutzt?
Edit: OOPS, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ulrich sprach von 1800 DM und nicht Euro.
Gruß, Volker

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28

Dienstag, 15. August 2017, 20:16

Sach doch Plug and Play...

Hmm ich hab schon zwei oder drei 4.0 am SPROG gehabt.
Ging m.E. aber deutlich fixer...

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Dienstag, 15. August 2017, 19:40

=> #21

Maurice,
PNP Platinen sind so etwas:
http://www.soundtraxx.com/dsd/tsunami2/products/tsuPNP.php
http://www.esu.eu/en/products/loksound/l…-select-direct/
Hier entfernst Du die komplette Hauptplatine und tauscht sie gegen die neue Hauptplatine mit bereits integrierten Sounddecoder aus. Es werden lediglich die Anschlusskabel 1:1 umgesteckt oder gelötet.

Mit der Roco Multimaus kommst Du nicht viel weiter. Die sind zum reinen Fahren zwar brauchbar, aber zum Decoder programmieren ziemlich untauglich. Weil die Auslesefähigkeit fehlt. Das ist hier im Forum auch schon lang und breit diskutiert worden.
Um ESU Decoder überhaupt bearbeiten zu können, auch die reinen Fahrdecoder, brauchst Du deren speziellen Lokprogrammer. Da führt kein Weg daran vorbei. Das ist eine ganz bewusst durch die Hintertür eingeführte Markenbindung seitens ESU.
Theoretisch kann man ESU Loksound Decoder auch mit Decoder Pro und SPROG einstellen, aber bei einer Ausleserate von 1CV pro Sekunde braucht man schon allein etwa 1,5 Stunden zum kompletten Auslesen.
Grüsse
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Dienstag, 15. August 2017, 19:04

Wir schweifen zwar vom Urthema ab, aber es war doch eine schöne Beschäftigung nach Fotos des Vorbilds die Superdetailparts im dicken Wälzer zu suchen.
Und damit dann das grobe Ding aus der blauen Box in eine schöne Lok zu verwandeln.
Hey das war US Modellbahn!

Mit die letzte Blue Box war die GE Genesis. Für die hatte ich noch 5 Superdetailsets liegen. Dann kam die als RTR. Die Details aber kaum besser...
Jetzt können die es mit OMI aufnehmen :D Aber preislich sind die von OMI doch entfernt.
So um 1998 wollte ich ein ABBA Set der ATSF. OMI aussichtslos...
Dann mit RPP Sets und viel Superdetailparts losgelegt.
Die Kits lackieren lassen...
Die vier Loks haben mich am Schluss rund 1.800 DM gekostet. Also weniger wie vier OMI.
Dazu einige Wochen viel Spass.

PS: wie geschrieben gab es die Dash-9 bei Kato bereits kurz nach dem Vorbild. Meine ältesten sind definitiv von 1994.
Wann die SD70M bei Genesis kam, damals noch komplett Made in USA, müsste auch vor 2000 gekommen sein.
Die ACs von GE (Kato) und EMD (Kato und Genesis) kamen in der Tat später wie 2000.

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25

Dienstag, 15. August 2017, 19:01

Zitat von »espee«

Wenn Du ein wenig in die Vergangenheit schaust, stimmt das so nicht. In den 1980iger und 1990iger war Brass die einzige Möglichkeit, einigermaßen gut detailierte Dieselloks zu bekommen, ohne viel Zeit und Geld für die Detailierung aufwenden zu müssen. Ich hatte die Zeit beruflich einfach nicht.







Für Vitrinen-Bestücker vuolgo Loksammler mag das vielleicht zutreffen, für am Betrieb interssierte US-Bahner nicht. Damals war Athearn Diesel Detaillieren "state of the art" und machte durchaus auch Freude, gab ja alles was man benötigte. Fahren konnte man mit den Loks auch wenn man sich ein wenig um den Antrieb kümmerte. Bei Wagen gab es bis auf wenige Brass Ausnahmen keinerlei Alternative zu "shake the box".
Ich denke, es ist alles eine Frage der eigenen Ansprüche. Wenn ich mich mit nackten Blue Box Loks auf der Anlage zufrieden gebe, brauche ich kein Brass. Wenn nicht und ich investiere Zeit und Geld in die Aufrüstung, um einen gewünschten Standard zu erreichen, brauche ich auch kein Brass. Wenn ich letzteres aus zeitlichen Gründen nicht kann, bleibt Brass als Alternative. Ich habe Loks aufgerüstet und festgestellt, dass ich für wenig Mehrkosten auch Brass kaufen kann und Zeit für andere Dinge frei machen kann. So hat jeder seine eigenen Prioritäten.

Und wie schon gesagt, die modernsten Dieselloks gab es vor 2000 nur vom OMI als Brass Modell.
Gruß, Volker

24

Dienstag, 15. August 2017, 18:32

Wenn Du ein wenig in die Vergangenheit schaust, stimmt das so nicht. In den 1980iger und 1990iger war Brass die einzige Möglichkeit, einigermaßen gut detailierte Dieselloks zu bekommen, ohne viel Zeit und Geld für die Detailierung aufwenden zu müssen. Ich hatte die Zeit beruflich einfach nicht.


Für Vitrinen-Bestücker vuolgo Loksammler mag das vielleicht zutreffen, für am Betrieb interssierte US-Bahner nicht. Damals war Athearn Diesel Detaillieren "state of the art" und machte durchaus auch Freude, gab ja alles was man benötigte. Fahren konnte man mit den Loks auch wenn man sich ein wenig um den Antrieb kümmerte. Bei Wagen gab es bis auf wenige Brass Ausnahmen keinerlei Alternative zu "shake the box".
Gruß Markus

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23

Dienstag, 15. August 2017, 18:02

Das stimmt schon in etwa.
Mitte der 1990er waren die Dash-9 von Kato und die schlechtere detaillierte von Athearn die modernen Diesel.
Es dauerte lange bis endlich die AC4400 von Kato kam, die Athearn war nicht so der Burner.
Dafür kam nach langen Geburtswehen bei Genesis die SD70M.
Meine SD90/43MAC und die AC6000 hatte ich da schon lange in Brass.
Und die DD40AX gab es bis vor zwei Jahren nur in Brass oder mit viel Nacharbeit

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22

Dienstag, 15. August 2017, 17:34

Brass ist kein Garant für exakte und fehlerfreie Modelle aber eine Garantie mehr ausgeben zu müssen als eigentlich notwendig. Brass ist in meinen Augen nichts weiter als die typische Faulhaber-Manie vergangener Tage oder der Hype der Märklinisten um das Metallgehäuse.
Wenn Du ein wenig in die Vergangenheit schaust, stimmt das so nicht. In den 1980iger und 1990iger war Brass die einzige Möglichkeit, einigermaßen gut detailierte Dieselloks zu bekommen, ohne viel Zeit und Geld für die Detailierung aufwenden zu müssen. Ich hatte die Zeit beruflich einfach nicht.

Wenn man in den 1990iger Jahre die gerade in Dienst gestellten Loks von GE oder EMD haben wollte, blieb nur OMI Brass. Die Großserienhersteller haben diese Loks erst nach 2000 entdeckt, oder entdecken sie jetzt.

Brass ist keine Garantie für Fehlerfreiheit, sondern Recherche und der Wille sie ins Modell umzusetzen. Du musst mehr Geld dafür ausgeben, ob unnötig oder nötig ist eine Frage der Ansprüche. Wer mit der ersten Atlas Trainman Serie der Genset zufrieden war, OK. Wenn nicht blieb das OMI Modell.

Es ist also auch eine Frage der Perspektive. Wackelige kaum zu richtende Geländer wirst Du bei Brass kaum erleben.

Dampflokomotiven sind eine andere Geschichte. Wer sich nicht mit generischen Modellen für seine Bahngesellschaft zufrieden geben will, kommt an Messing nicht vorbei.

Stimmt auf der einen Seite. Für mich machen brass Modelle nur dann Sinn wenn es das entsprechende Modell nicht in Grosserie gibt, ich es aber unbedingt haben möchte...

Für mich machen Brass Modelle dann Sinn, wenn ich es mit dem gewünschten Deteilierungsgrad als Großserie nicht erhalten kann. Der OMI Genset war meine letzte Brass Lok. Ich habe inzwischen auch ältere Brass Modelle gegen inzwischen besser detailierte Großserienmodelle ausgetauscht.

Es gibt aber auch die hartgesottenen Sammler, die die Brass Modelle im Karton sammeln und für die es ein Sakrileg zu sein scheint, das Modell aus der Plastikfolie zu nehmen. Gelegentlich sieht man solche Angebote bei Ebay. Da bin ich überfordert.
Gruß, Volker

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21

Dienstag, 15. August 2017, 16:20

ESU LoPi 4 sind doch nicht unbekannt ...
Ich weiß schon, das es die gibt, in der Hand hatte ich noch nie einen, also folgt das :rtfm:

EDIT. hab mich mal mit dem Manual des Lopi4 beschäftigt, den kann ich nicht bedienen.
laut manual Seite 49
Zitat:
"Die Ausgänge können den zur Verfügung stehenden Funktionstasten frei zugeordnet werden. ESU verwendet beim LokPilot V4.0 ein abermals erweitertes “Mapping” mit dem Vorteil, dass jeder Ausgang ohne Einschränkung jeder Taste zugeordnet werden kann. Zudem kann die Belegung bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt unterschiedlich sein. Weiterhin ist es möglich, mit einer Taste mehrere Ausgänge gleichzeitig zu schalten. Leider erfordert diese Flexibilität eine grosse Anzahl von CVs. Das Problem ist, dass die NMRA nicht genügend CVs vorgesehen hat. Die Lösung dieses Problems heisst “Indizierter CV Zugriff”.
12.2.1. Indizierter CV Zugriff
Die CVs im Bereich 257 - 511 haben eine spezielle Bedeutung: Sie sind “indiziert”. Dies bedeutet, dass die Bedeutung dieser CVs sich ändern kann, abhängig vom Wert eines sogenannten “Index register”. Durch das Ändern des Wertes im Index-Register, ändert man automatisch die Werte und die Bedeutung der indizierten CVs mit. Auf diese Weise kann jede CV im Bereich von 257 - 511 mehrmals verwendet werden und löst den Mangel an CVs."
Gibt Roco Multimaus nicht her.
Was ist das für ein Bullshit, CV33 ff für Funktionmapping kann das Ding nicht :?:

Mal kurz weg von der Eisenbahn, bin ja auch Bussammler, Rietze wird immer teurer,
aber die Druckqualität geht immer weiter in den Keller, von Lupenrein hat man sich weiiitttttt entfernt.
Aus die Linien- und Zielbeschilderungen passen oft nicht zum Fahrzeug. So als würde man auf einen
Zug aus Californien Toronto Union Station drucken.
=> #6 Es gibt mittlerweile auch andere Decoderfabrikate welche mit MTC21 Schnittstelle ausliefern. Wenn alle Stricke reissen, dann gibt es noch die Möglichkeit die Hauptplatine gegen eine sog. PNP Platine auszutauschen. Derartige Platinen mit integriertem (Sound-) Decoder haben fast alle einschlägigen US Decoderhersteller im Angebot.
"PNP Platine" Was das ist, weiß ich leider nicht. :?:
Fakt ist, ich muß jetzt für Decoder tiefer in die Tasche greifen, als mit 8-pin oder nur Kabel oder nur Lötpunkte.
Maurice

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Dienstag, 15. August 2017, 14:41

Wobei ich immer grinsen muss das Onkel Wu ausgerechnet dem ITG soviel Bröselmetall verkaufen konnte...

Zitat

Der beginnende Schnittstellenkrieg (würde ich auch als Qualitätsmangel einordnen) wurde diesmal nicht in Göppingen, sondern in Neu Ulm ausgelöst.

So ist es (leider)...

Meine IM F7 sind so alt, die haben noch die alte 8 polige Schnittstelle.

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Dienstag, 15. August 2017, 14:30

=> #16 Ja sicher: http://www.spookshow.net/loco2/files/arnold0223s.jpg Man gibt hier nicht unnötig Geld aus, das ist die Ausführung für Geiz-ist-geil Leute, nicht wahr?
Ich habe auch noch so ein ähnlichens Teil ungenutzt auf dem Dachboden liegen:

Ich bin nur gerade am überlegen, ich kann ja auch viel Geld sparen. Windleitbleche abmontieren, sind eh verbogen, komplett schwarz selber anpinseln (Micha will sonst auch Geld für seine, im übrigen ausgezeichnete, Arbeit haben), Rauchkammer silbern streichen und Geiz is ja so geil, keine Microscale Beschriftung kaufen, sondern mit selber mit einem weissen Edding gross "SANTA FE" auf den Tender malen. :D
Wie? Nicht einverstanden? :gruebel: Was gibt es denn jetzt wieder zu motzen? Die Qualität ist doch gut, oder irre ich mich da?


Wer es hier allerdings etwas "exakter" haben möchte, d.h. wer sich nicht mit einer BR23 ohne Wittebleche, dafür aber mit "Santa Fe" Aufdruck auf den Tenderseitenwänden zufrieden geben will, der greift unter aller "Garantie" zu Brass und ist auch bereit etwas mehr auzugeben oder etwas mehr zu tun.

Ach ja und Schreck lass nach, es ist tatsächlich eine Kombination von Brass und Faulhaber, wat nu? :D



=> #15 Ja, mich nervt diese Zwangsbedecoderung auch. Zumal es sich nicht gerade um einer meiner bevorzugten Decodermarken handelt.

Intermountain F3 mit Hauptplatine von ESU und ESU Standard Decoder.
Ein Lob muss ich hier mal aussprechen, hier hat man es endlich geschafft den 22sten Pin in der Steckbuchse zu verschliessen. Ich werte das als Qualitätsverbesserung wenn Decoder mit der MTC21 Schnittstelle nicht mehr falsch einstecken kann. :thumbup:
Aber warum ordnet man die nur für den Analogbetrieb erforderlichen Entstörelemente wie Drosseln und Entstörkondensator wieder auf der Hauptplatine an? Diese Teile gehören auf den Blindstecker, weil sie da die BEMF Regelung des DCC Decoders nicht beeinträchtigen können.



=> #6 Es gibt mittlerweile auch andere Decoderfabrikate welche mit MTC21 Schnittstelle ausliefern. Wenn alle Stricke reissen, dann gibt es noch die Möglichkeit die Hauptplatine gegen eine sog. PNP Platine auszutauschen. Derartige Platinen mit integriertem (Sound-) Decoder haben fast alle einschlägigen US Decoderhersteller im Angebot.
Der beginnende Schnittstellenkrieg (würde ich auch als Qualitätsmangel einordnen) wurde diesmal nicht in Göppingen, sondern in Neu Ulm ausgelöst. Beschwerden darüber bitte an Hr. Lindner richten.


=> Alle
Qualitätssicherungsvorschriften zu definieren und Lieferabnahmebedingungen zu erstellen habe ich freiberuflich gemacht. Dazu muss man denn auch die Produktionsprozesse und -Abläufe kennen.
Für Zulieferer aus Deutschland reichte im allg. einen halbe DIN A4 Seite aus. Zulieferer aus Italien musste man schon mit mit 3 bis 4 Seiten auf Kurs halten.
Und für Zulieferer aus dem fernen China waren denn schon richtige "Romane" erforderlich. Macht man das nicht, bekommt man alles Mögliche geliefert was jedoch in den allerwenigsten Fällen demjenigen entspricht was man sich vorgestellt hat. Wer diese Kunst des "Romaneschreibens" nicht beherrscht und auch nicht ständig weiter pflegt, dem liefert Onkel Wu die Qualität welche er für richtig hält. Denn er will auch auf seine Kosten kommen und lässt gerne Fünfe gerade sein wenn es ihm Kosten spart.
Des weiteren wird er versuchen seine Produktionsprozesse zu vereinfachen. Das können so Kleinigkeiten sein, dass er den Druckvorgang an Farbtrennflächen weg lässt. Dann bekommt man leicht ausgefaserte Farbtrennungen wie sie z.B. in den von Darklighter verlinkten Videos zu sehen sind (kurzer Vorbau Schwarz gegen Grundfarbe) weil die Lackierschablone nicht völlig abdichtet. Macht man es richtig wird hier Lackierschblone etwas kleiner gehalten und man druckt die fehlende Farbpartie mittels Tampondruck nach. Nur so erhält man exakte scharfe Trennlinien. Dieser Druck ist ein Arbeitsvorgang den man sich gerne spart weil man damit seine Produktionskosten reduzieren kann in der Hoffnung der Kunde merkt es nicht. Also muss man als Besteller auf der Hut sein und diese Vorgänge in die QS-Vorschriften mit aufnehmen.

Der Chinesische Vertragspartner kontrolliert auch gerne auch die Qualität, aber das muss ich Ihm bezahlen. Man bekommt durchaus 100% fehlerfreie Ware und auch 100%ige Endkontrolle einer Produktionscharge, aber die kostet eben etwas mehr. Ich gehe auch davon aus, dass die Modelle nach ihrer Endkontrolle in China eingepackt werden und erst wieder vom Endverbraucher ausgepackt werden. Der Importeur wird sich nur auf Stichproben beschränken, wenn überhaupt.
Und dann ist die Karawane auch noch fast unbemerkt weitergezogen. Längst versucht man sich im Land der Kegelhüte zu etablieren und dort Produktionsstandorte hochzuziehen. Wieder eine Menge

Dann sind wir hier wieder beim (Geiz-ist-geil?) Kostenfaktor gelandet. Was ist denn der Einzelne von uns bereit für eine 100%ige Qualitätskontrolle mehr auszugeben?
Dann kommt man schon in die Regionen wo man sich Brass von den Kosten her leisten kann.
Ausweg Halbbausatz wie anno Blue Box, aber mit wesentlich mehr filigransten Einzelteilen zum selber montieren?
Grüsse
Schraddel
alias Lutz

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18

Dienstag, 15. August 2017, 14:26

Wenn ich lese was heute über Roco geschreiben wird... Wobei das zum Teil sogar stimmt: Früher war es besser. Wobei manche Kritik schon fraglich ist.

Mich würde dabei allgemein mal der Prozentsatz derer interessieren die über ein Modell herziehen obwohl sie es noch nie auch nur im Modell gesehen haben.

PS: Bei zwei OMI Modellen musste ich damals trotz brandneuem Modell Ersatzteile ordern, bei einer AC6000 war der Lichtbaustein im Eimer, bei einer DD40AX fehlten Teile am Rahmen, jetzt kommt aber wieder was ich als Qualität bezeichne: Overland hat jeweils binnen 5 Tagen mir die Ersatzteile kostenfrei geschickt.

Ich erwarte nicht das ich immer 100% Modelle bekomme, ich erwarte aber dann das mir der Hersteller, im Zweifel über den Händler, helfen kann das Modell auf 100% zu bringen wenn was defekt ist oder fehlt.

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Bigboy4015 - Ulrich Wolf - Cajon Pass / Nebraska / Wyoming - DB / SBB / ÖBB - DVB Straßenbahn Dresden - H0

The situation is hopeless but not serious !