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12

Freitag, 15. März 2019, 10:55

Hi Volker,

danke für den Trains Link.Ich denke ein Hauptproblem ist auch einerseits die starke Position der Landbesitzer, so ist es fast unmöglich eine neue Trasse zu bauen, da m.M. nach High Speed Rail nur abseits der Güterbahngesellschaften geben kann, aus den von dir unten beschriebenen Problemen. Ich denke das Hauptproblem ist aber die amerikanische Einstellung zu öffentlichem Nahverkehr, der selbst in Städten verglichen mit Europa aus meiner Erfahrung kaum ausgeprägt ist. So ist mir das zumindest bei Besuchen gerade auch in Großstädten in Kalifornien aufgefallen.

Gruß,

Thomas

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11

Montag, 11. März 2019, 16:05

Im Trains Forum gibt es einen Thread zu dem WSJ Artikel, mit den gleichen Zugangsproblemen. Darauf hat der OP den Artikelinhalt in einen Post kopiert: http://cs.trains.com/trn/f/743/t/274853.aspx
Es ist ein Post von Carl Fowler. Es ist der 19. Post von oben. Mit Copyright-Rechten scheint man es dort nicht so genau zu nehmen.
Es ist ein lesenswerter Artikel.

HSR und HrSR (bis 110 - 125 mph) scheitern meist an den fehlenden Subventionen. Die Einstellung vieler Amerikaner ist: Warum soll mein Steuereld dafür ausgegeben werden, wenn ich persönlich davon nicht profitiere. Gemeinsinn scheint stark auf dem Rückzug.
Auch das System steht sehr viel höheren Geschwindigkeiten entgegen. Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Güter- und Personenzügen (max. 79 mph) führt heute schon zu Problemen auf den gemeinsam genutzten Strecken. Ein Personenzug kostet ca. die Kapazität von 4 Güterzügen. Und mit den immer länger werdenden Güterzügen geht die Geschwindigkeitsschere eher weiter auf. Dazu kommt, dass die Güterbahngesellschaften auf den meisten Strecken den Verkehr steuern.
Gruß, Volker

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10

Sonntag, 10. März 2019, 10:09

Keine Ahnung was in dem Artikel steht, er ist hinter der Bezahlschranke.
So ein Link nutzt nur denen, die WSJ abonniert haben.
Gruß, Volker

9

Sonntag, 10. März 2019, 00:46

Hier noch ein guter Artikel im WSJ über die Probleme im amerikanischen High Speed Rail Bereich und die Begründung warum es bis jetzt außer den NEC noch nicht viel gibt.

https://www.wsj.com/articles/high-speed-…ts&page=1&pos=2

Gruß,

Thomas

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8

Mittwoch, 20. Februar 2019, 19:40

Nun kann es teuer werden, das FRA will Geld zurück:



http://trn.trains.com/news/news-wire/201…9lkzQnQDvtmvHDo

Ich denke, dass war zu erwarten. Mal sehen wie der kalifornische Gouverneur reagiert.
Es wurden viele Fehler begangen und Geld verbrannt, zumal die Bevölkerung nicht mehrheitlich hinter dem Projekt stand und steht.
Es hat eine Abstimmung gegeben: https://en.wikipedia.org/wiki/2008_California_Proposition_1A
52,6% der abgegebenen Stimmen waren für HSR, 47,4% dagegen. Es war also nach demokratischen Spielregeln eine Mehrheit für HSR. Über die Nichtwähler lässt sich keine sichere Aussage machen. Vielleicht waren sie dafür aber hatten keine Lust abzustimmen, waren nicht genug dagegen oder neutral/uninteressiert usw.
Von allen Wahlberechtigten waren 24% für das Projekt. Aber das sind die Spielregeln der Demokratie, hier wie in den USA: Wer etwas erreichen oder verhindern will, muss zur Abstimmung gehen.
Bürgerentscheide sind ein Beispiel wo es noch extremere Ergebnisse geben kann. In NRW sind die Regeln sehr unterschiedlich. Oft reicht eine Wahlbeteilung mit 20% gültigen Stimmen oder 10% Jahrstimmen der Wahlberechtigten.
Gruß, Volker

7

Mittwoch, 20. Februar 2019, 17:27

Nun kann es teuer werden, das FRA will Geld zurück:

http://trn.trains.com/news/news-wire/201…9lkzQnQDvtmvHDo
Gruß Markus

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6

Samstag, 16. Februar 2019, 21:05

Es fehlt die Erfahrung für solch ein Projekt auf staatlicher Seite. Es wurden viele Fehler begangen und Geld verbrannt, zumal die Bevölkerung nicht mehrheitlich hinter dem Projekt stand und steht. Der steuerpflichtige Anteil bei 39 Mio Einwohner ist dabei natürlich geringer als der bei 82 Mio und soweit ich weiß mußte California das Budget selbst bereit stellen.
Angefangen hat man mit dem geologisch einfachsten Abschnitt des geplanten Netzes und wenn das jetzt schon aus dem Ruder läuft, wie soll das erst werden wenn es in die Berge geht, wo Tunnel und aufwändige Brückenbauwerke nötig sind?
Vielleicht ist es besser die Bestandstrecken auszubauen und den Güterbahnen einen elektrischen Nord-Süd Verkehr zwischen Seattle/Vancuver und L.A./San Diego schmackhaft zu machen? Könnte Gelder locker machen die später Netzverbesserungen in Richtung HGV in kleinen Schritten ermöglicht.
Gruß Markus

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5

Samstag, 16. Februar 2019, 20:33

Das wird denen aber nicht erst nacht der Planung klar geworden sein.
Ambitioniert hin oder her, größer als Deutschland hin oder her...
Die Planungsparameter kannte man vorher.
stephaN

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4

Samstag, 16. Februar 2019, 16:49

Kalifonien ist um rund 66.500km² größer als Deutschland und hat nur halb so viele Einwohner. Das Projekt war sehr ambitioniert und das Land hat noch andere Kosten zu stemmen die wohl lebenswichtiger sind als HGV zwischen L.A. und San Francisco.
Gruß Markus

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3

Samstag, 16. Februar 2019, 15:27

Na ist doch logisch - die haben von uns gelernt ! :evil2: :howi:
beavis Jörgen beavis

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Freitag, 15. Februar 2019, 13:01

Da sieht man mal, dass die genau solche Probleme haben, wie wir hier auch.
Kostenexplosion und dann das böse Erwachen.
stephaN

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1

Freitag, 15. Februar 2019, 00:46

California High Speed Rail ausgebremst

Die Kosten und der Zeitrahmen explodieren, der Gov. Gavin Newsom tritt auf die Bremse:

https://sf.curbed.com/2019/2/13/18223516…eled-california
Gruß Markus

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