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  • "Bushman" is male
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33

Wednesday, August 18th 2010, 4:32pm

Hallo Markus,

Ich habe schon 2 PM42 zu Hause. Ich habe mir 2,5 mm² Leitungen vom Booster zu den Verteilern vorgestellt. Was ich jetzt noch suche, sind schicke Verteilerdosen mit einem Eingang und mehreren Ausgängen, die dann an die Gleise führen, damit es alles sauber ordentlich aufgeräumt aussieht.

Gruß
Dieter
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32

Wednesday, August 18th 2010, 3:33pm

Dieter, unterteile die Anlage in mehrere Booster-Abschnitte! Ich spreche da aus Erfahrung!

Das Digitrax Powermanagement PM42 ist eine Komponente um die 8A sinnvoll zu verteilen und nimm ordentliche Strippen vom Booster zu den einzelnen Verteilern. 1mm² - 1,5mm² sind nicht zu wenig. Von den einzelnen Gleisen kannst du ruhig 30-40cm in 0,14mm² "Modellbahnlitze" legen aber dann weiter mit 0,5mm² zum nächsten Sammelknoten usw usw.
Gruß Markus

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31

Wednesday, August 18th 2010, 3:22pm

Hi Micha,

ich schätze, dass ich in Spur N auf ca. 100 Meter Gleis komme (grob geschätzt). Der El Capitan und der Super Chief mit Beleuchtung und ABBA-Bespannung braucht schon mal was, dann 3 Switcher auf dem Yard, plus FT ABBA Catwhisker, F7 Cigar Bend ABBA und F7 Catwhisker ABA, da ist bei 4 Personenspielbetrieb einiges los. Dann sind jetzt noch die 4 Sound-Dampfer und der eine ABA-Sounddiesel. Gut, die fahren nicht alle gleichzeitig, aber eine Soundlok zieht mehr wie eine digitale Geeps. Einige davon sollen als Helpers dienen, andere in die Mehrfachtraktion ihren Dienst versehen.

Das mit der Einteilung in getrennte Stromkreise ist mir schon klar.

Gruß
Dieter
Dieter



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30

Wednesday, August 18th 2010, 2:57pm

Servus Micha!

Es gibt so viele Dinge, die niemand "braucht", aber viele wollen ;)

Für die Motortemperatur sehe ich jetzt auch nicht unbedingt ein Einsatzgebiet. Aber der Stromverbrauch würde mich schon interessieren. Interessant fände ich auch eine Füllstandsanzeige des Rauchgenerators. Ich spreche hier von Funktionen bei Modellen der größeren Spurweiten (ab 1 aufwärts).

Ideen für derartige Anwendungen gäbe es genug. Nur muss u.a. auch erst der Decoder das können ...
--
lg
Oliver

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29

Wednesday, August 18th 2010, 2:38pm

8 Ampere ist schon eine ganze Menge. Wie viele Loks willst Du gleichzeitig fahren lassen? 20? Ein zusätzlicher Booster nützt Dir nur dahingehend was, das Du Deine Anlage elektrisch aufteilst und dann z.B. zwei Abschnitte mit je 8 Amps hast. 8 Ampere halte ich in HO schon für Grenzwertig, wenn die Kurzschlussabschaltung nicht richtig funktioniert kannst Du Dir damit ganz schnell Weichenzungen oder Radsätze festschweissen. Alles schon erlebt...
Micha


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28

Wednesday, August 18th 2010, 1:45pm

Hallo,

na da habe ich ja was losgetreten. Aber auch einiges dazugelernt. Wie gesagt, verwende ich den Digitrax Super Chief mit 8 Amp. Damit kann ich 120 Loks gleichzeitig auf dem Layout verwenden (wenn nicht die Einschränkung mit den 8 Amp wäre). Diese müsste ich doch mit einem Booster umgehen können, oder?

Nach dem ich jetzt alles gelesen habe, ob ich es verstanden habe ist einer andere Sache, werde ich meine F7, F3, FT, E8 und PA ABA und ABBA-Unit jeweils mit der gleichen Lokadresse ausstatten, Die GP 7/9, SD7/9, RS-2, RSD 4/5 und die Dampfer mit separaten Lokadressen. Diese werden dann für Mehrfachtraktionen über Universal consisting zusammenfasst. Was mir im Vorhinein schon klar war, ist das ich für Mehrfachtransaktionen am besten Loks vom gleichen Hersteller mit Decoder des gleichen Hersteller ausstatte, z. B. Atlas GP-9 mit TCS CN-GP.

Wenn ich irgendwelchen Stuss geschrieben habe, bitte melden.

Gruß
Dieter
Dieter



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27

Wednesday, August 18th 2010, 1:02pm

Ich hab bislang immer die Multitraktion-Funktion meiner Intellibox genutzt. Funktioniert auf Anhieb. Die Erste Lok ist die Steuerlok. Licht- und weitere Funktionen der zweiten, dritten usw. Loks kann ich über de jeweilige Lokadresse steuern. Aber einen kleinen Nachteil hat sie. Ich hab noch nichts gefunden um z.B. bei der Kombination GP40 und F7 (Rückseite an Rückseite) der F7 zu sagen das sie in der Multitraktion Rückwarts fahren muß. Da muß vorher bei der F7 erst die Fahrtrichtung ändern.
Darum habe ich diesen Tread bislang Aufmerksam verfolgt.
Bei der Consistbildung über Decoder kann ich ja Programmieren wie die Fahrtrichtung im Consist sein soll. Allerdings muß ich das auch vorher wissen wenn ich was zusammenstelle.
Also hat das auch keinen besonderen Vorteil. Interessant wäre es nur wenn ich eine Lok ohne Umprogrammierung mit der Consistadresse und der Lokadresse steuern könnte. Das hat aber leider NMRA verschlafen.
Also bleibe ich bei meiner von der Zentrale gegebenen Methode.
Bei fest in Mehrfachtraktion fahrenden Einheiten (AB oder ABBA) nehme ich die gleiche Adresse. Das hat natürlich den Nachteil wenn alle Loks mit Sounddecoder ausgerüstet sind das man die Soundfunktionen nicht einzeln ansteuern kann. Aber damit kann ich bislang leben da erst 10% meiner Loks einen Sounddecoder haben. Das ist auch eine Preisfrage.
Gruß
Jürgen
US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
Vorbild war die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
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26

Wednesday, August 18th 2010, 12:50pm

Einige der technisch sehr versierten FREMO-Digitalos sind deshalb an der Entwicklung hochinteressanter Lösungen für grössere Anlagen! :geil:


Zum Beispiel?

Guggschdu hier oder hier so als Einstieg....

Für Details wendest Du Dich am Besten direkt an den Stefan Bormann.
Simon

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25

Wednesday, August 18th 2010, 11:51am

Aber, Oli, mal ehrlich, braucht man eine Anzeige der Motortemperatur und des Stromverbrauches? Irgendwann ist m.E. der Gipfel erreicht. Ich weiss inzwischen, dass Du ein "Freak" (im positiven Sinne) bist, der auf solche Sachen steht, aber rettet das die Welt?
Micha


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24

Wednesday, August 18th 2010, 10:41am

Servus Markus!

D.H. es ist keine Consist-Adresse ala CV19, sondern eine "Traktionsbildungsfunktion" der Zentrale.

Interessant, dass diese Funktion offenbar noch immer bei vielen Zentralen nicht gegeben ist, oder einige offensichtlich nur eine solche Traktion verwalten können.

Bei ZIMO ist das so gelöst, dass man pro Fahrpult eine Traktion bilden kann. Die Zentrale selbst kann mehrere Traktionen verwalten. Jede Traktion kann soviel Loks beinhalten, wie groß der jeweilige Rückholspeicher des Fahrpultes konfiguriert wurde. Per Default sind das 10 pro Fahrpult.

Mit einem Trick kann man aber auch mehrere Traktionen auf ein Fahrpult legen - was aber ehrlich fast unhandelbar ist.

Die Jeweilige Traktion wird immer mit der im Vordergrund befindlichen Lokadresse angesprochen - da sich ja alle Loks in diesedr Traktikon im Rückholspeicher des Fahrpultes befinden, kann jede Lok in den Vordergrund geholt werden. Die Funktionen werden getrennt immer nur von der Lok aktiviert, die sich auch im Vordergrund befindet.
Alle in Traktion befindlichen Loks verhalten sich ident bei Geschwindigkeit und Richtung (wenn sie aufeinander abgestimmt sind, aber das Thema hatten wir ja schon).

Mit dieser Funktion sind alle genannten Vorteile gegeben. Nachteil ist halt, dass man damit nicht eine oder mehrere Funktionen GLEICHZEITIG aller in Traktion befindlichen Fahrzeuge aktivieren kann. Das geht nur mit der Decoderfunktion "Consistadresse" CV19. Hier kann man in CV21/22 angeben, welcher FA unter dieser Adresse geschalten werden soll.

Da aber die Consistadresse CV19 eine NMRA Sache und daher genormt ist, wird sich da vermutlich nicht viel tun. Denn dann kommen ja gleich wieder die Nächsten daher und schreien, dass diese Funktion nicht NMRA kompatibel ist ....was scheinbar enorm wichtig ist ...

Persönlich halte ich inzwischen von der NMRA-Dingen nichts mehr. Gute Idee, hat man aber sterben lassen und wurde nicht weiterentwicklet. So ziemlich alle Normen entsprechen den heutigen Stand der Technik und Anforderungen nicht mehr, weshalb viele Hersteller gezwungen sind drum rum zu programmieren, oder gleich ganz darauf zu verzichten. Bestes Beispiel ist das Funktionmapping! Oder Euere Wunsch die Loks sowohl unter ihrer Primäradresse, als auch der Consistadresse anzusprechen.

Bei ZIMO gibt es einen Schaltdecoder, der dafür die "Zweitadresse" verwendet! Damit sind dann auch lange Adressen möglich und ein eigenes Mapping! Ist natürlich nicht NMRA Konform ...

Ähnlich sieht es mit der RailCom Geschichte aus ...

Immer wenn mehere Hersteller sich auf einen Standard einigen sollen, wird dan in der Praxis nichts!

Entweder sie sind nicht wirklich an einer Normung interessiert, weil sie dadurch einen Wettbewerbsvorteilverlust befürchten, oder viel häufiger sind sie gar nicht daran interessiert in neue HW zu investieren! Weshalb sollte ein Decoder mit neuem Prozessor und was weis ich noch alles entwickelt werden, um einige nette Features zu verwirklichen, die "ja keiner will" (na wenn es sie, bzw. dafür Anwendungen nicht gibt, wird auch keiner danach fragen!) Siehe RailCom!
Es gibt ja noch nicht einmal wirklich die Möglichkeit die Lokadressen pro Abschnitt via RailCom an den PC zu senden - wozu brauch ich das Klumpert also?!

Und das es meines Wissen ein Fahrpult gibt, dass die Geschwindigtkeit anzeigt (das MX31ZL, vielleicht auch die ESU-Zentrale) ist a bisserl sehr mager....

Motortemperatur, Stromverbrauch uvm. was möglich wäre, wird nicht angezeigt, obwohl es technisch problemlos möglich wäre! Einfach weil sich die RailComGruppe nicht einigen kann (einer ist immer dagegen, weil er technologisch nicht so weit ist und sich quer legt).

Das mit den Traktionen ist ja auch so ein Thema!
Wird offenbar wirklich nur von US-Bahnern gewünscht. Europäische Modellbahner interessiert das kaum. Wo fahren die schon einen Zug mit Doppeltraktion oder Vorspann?
Den Meisten ist der Abgleich der Fahrzeuge schon zu aufwändig! Ein Feature dass also "keiner will" und daher wird es auch nicht weiter entwicklet.
Ja wollen täten schon einige und wenn das Feature *einfach* zu realisiern wäre, dann täten es auch viel mehr nutzen... (das beginnt schon beim Fahrzeugabgleich, bis hin zu Bildung einer Traktion).

Es ist nach wie vor leider so, dass Digital den Stellenwert eine "Mehrzugsteuerung" hat (was man seinerzeit mit zb. Trix schon konnte, halt nur mit 3 Loks insgesamt). Die "höheren" Digitalfeatures und Funktionen, die digital aber erst wirklich interessant machen, bleiben jenen vorbehalten, die willens sind sich damit einigehender zu beschäftigen und viel Zeit zu investieren...
--
lg
Oliver

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23

Wednesday, August 18th 2010, 10:35am

Einige der technisch sehr versierten FREMO-Digitalos sind deshalb an der Entwicklung hochinteressanter Lösungen für grössere Anlagen! :geil:


Zum Beispiel?
Micha


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22

Wednesday, August 18th 2010, 10:17am


Was die Slots angeht hast Du recht, da hab ich mich verzählt, aber ich denke die 120 einer "großen" Zentrale sollten reichen ;-)

Theoretisch ja, allerdings ist zudem zu bedenken, dass beim Universal Consisting dieselbe Information für jede Lok individuell ¨bers Gleis gesendet werden muss. Dies bedeutet zusätzliche Latenzzeit (=verzögerte Reaktion). Für kleine Heimanlagen sicher nicht so schlimm, aber grad bei FREMO weiss ich, dass sich diese bei grösseren Anlagen unangenehm bemerkbar macht. Einige der technisch sehr versierten FREMO-Digitalos sind deshalb an der Entwicklung hochinteressanter Lösungen für grössere Anlagen! :geil:
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21

Wednesday, August 18th 2010, 9:44am

Quoted

- Im Universal consist lassen sich die Lichtfunktionen immer nur von der "TOP" Lokomotive bedienen. Nur schon für einen Pendelzug mit beleuchtetem Steuerwagen hast Du so ein Problem.


Das hab ich gerade getestet, ich kann auch die Funktionen der anderen Loks über ihre Adresse ansteuern, sie werden allerdings erst aktiv wenn ich wieder die Top Adresse anwähle. Bei einem Steuerwagen wäre das aber egal, der Lichtwechsel geht dann, wenn das Licht einmal an ist, immer Fahrtrichtungsabhängig.

Ich habe so einen Pendelzug. In meinem Fall hat der Steuerwagen die selbe Adresse wie die Lok und schaltet bei Fahrtrichtungswechsel das Licht automatisch. Alle anderen Lichtfunktionen sind auf höhere F-Tasten gelegt. Die Lok hat F1 bis F5, der Steuerwagen F6 und F7...

Das zufügen einer Analogen Lok funktioniert, habs grad getestet. Was die Slots angeht hast Du recht, da hab ich mich verzählt, aber ich denke die 120 einer "großen" Zentrale sollten reichen ;-)
Micha


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20

Wednesday, August 18th 2010, 7:25am


Das Consisting über die Zentrale, bei Digitrax Universal Consisting genannt, wird hier m.E. unterbewertet. Erstens hat es bei Digitrax keine der erwähnten Beschränkungen. Mein Zephyr kann maximal 10 Lokadressen verwalten, dementsprechend kann er auch 10 verschiedene Consists verwalten. Größere Zentralen schaffen dementsprechend mehr. Für mich ist der große Vorteil, das ich nicht aufs Programmiergleis muss. Alle Loks bleiben auf der Anlage während ich das Consist aufbaue. Ich kann die Funktionen einer Lok im Consist seperat aufrufen, wie beim Advanced Consisting. Ich könnte dem Consist sogar eine Analoge Lok zufügen. Nehme ich eine Lok aus dem Consist und will sie auf einer anderen Anlage fahren, muss ich nichts umprogrammieren, weil die Consistinformation nur in der Zentral gespeichert ist. Für mich nur Vorteile...

Ahem Micha, leider so nicht ganz richtig....
- Jede Lok im Universal Consist "kostet" einen slot ebenso wie eine autonom gesteuerte Lok. Will heissen im Zephyr wirst Du nur 10 (eigentlich sind's 12) slots füllen können, also zum Beispiel 3 Consists a 4 Loks.
- Maximal kann auch das grösste Digitrax System "nur" 120 slots füllen. Mehr ist Systembedingt nicht möglich.
- Das Advanced Consisting kann und sollte meines Erachtens immer via POM programmiert werden, ein Programmiergleis ist dafür NICHT notwendig! Meine Funky Handregler machen das übrigens automatisch, ebenso das Consisting Tool im DecoderPro.
- Eine Analoge Lok kannst Du schon auf einer Digitalanlage fahren lassen, ich mach's nur ausnahmsweise. An den Betrieb in einem Conosist habe ich noch gar nicht gedacht und bin mir nicht mal sicher ob's funktionieren würde ...
- Im Universal consist lassen sich die Lichtfunktionen immer nur von der "TOP" Lokomotive bedienen. Nur schon für einen Pendelzug mit beleuchtetem Steuerwagen hast Du so ein Problem.
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19

Tuesday, August 17th 2010, 9:25pm

So,

hab es gerade mal probiert.
2 MU zusammengestellt eine mit 2 die andere mit 3 Loks. Man kann diese beiden MU nicht miteinander verbinden. Also bleibt es bei der Ibox bei max 4 Loks pro MU. Mehrere MU's gehen aber.
Bestimmt gibt es auch selten den Zwang mehr als 4 Loks zusammenzufügen. Dann hilft eben die CV19 weiter.

Ich finde auch dass es einfacher wäre, wenn man die Lok auf beide Adressen, normale und Consistadresse, gleichzeitig ansprechen könnte ohne zu programmieren. So ne Art Broadcast wo eine Gruppe zuhört. :geil:

Viel Spass beim MUen
...
Grüße Hardy
Fremo Member since 2011
...
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H0 - damit man's auch ohne Brille sieht

18

Tuesday, August 17th 2010, 8:29pm



Quoted

Lange Adressen (4-Stellig) kann ich auch bei der Consist-add-on-Funktion verwenden


Was ist das?

Ich kenne nur CV19 (Decoderfunktion) und da geht halt nur bis 127 und eben die Traktionsbildung in der Zentrale, wo ich einfach eine Lok aus der Traktion angezeigt habe und mit der alle in der Traktion befindlichen Fahrzeuge fahre. Bei der im Vordergrund (also angezeigte) kann ich auf die Funktionen aufrufen.



Das ist so eine nette Funktion bei Digitrax. Man ruft eine Lokadresse auf den rechten Handregler (diese wird die Steuerlok) und dann eine auf den linken Handregler und drücke [MU] dann [+] und habe 2 Adressen zu einem Consist zusammen gefasst, so wie es Micha weiter unten schon beschrieben hat.
Wenn ich will, kann ich diese beiden einem bestehenden Consist mit gleicher Handlung zufügen, oder den Consist zum vorhandenen zufügen. Alles wird über die 2 oder 4-stellige Digitaladresse (ich verwende immer die angeschriebene Loknummer als Adresse) der jeweiligen Steuerlok angesprochen. Diesen Consist kann man jederzeit komplett auflösen oder auch einzelne Loks rauslösen oder andere Consists usw.
Vorteil, ich muß nichts über CV19 programieren und auch keine Zettelchen mit Nummern schreiben bzw. wenn es ganz blöd kommt die Decoder umprogramieren.
Ich kann z.B. so einen Consist aus 2 Loks bilden und diese als Helper an einer Steigungsstrecke stellen. Kommt ein Zug, entweder die Loks vorn ran oder hinten zum Schub, schnell entschieden welche Lok die Steuerloks sein soll [MU]+[+] drücken und schon kann ich losfahren. Oben angekommen das ganze mit [MU]+[-] wieder auflösen und die Helper können an den nächsten Zug ran und bei der Talfahrt "bremsen" helfen.
Gruß Markus

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17

Tuesday, August 17th 2010, 7:45pm

Servus!

Muss doch eh jeder selber wissen, ob er was wie macht - ich stelle niemanden in Abrede, dass er für sich seine optimale Traktion gerfunden hat.

Ich habe lediglich aufgezählt, was es derzeit an Möglichkeiten gibt und welche Vor- und Nachteile zu erwarten sind.

Die Sache mit der "digitalen Steinzeit" kommt daher, weil in den Anfängen Traktionen nur so möglich waren. Damals kannte die Decoder noch keine Consist-CV und nur wenige Zentralen konnten Traktionen verwalten.

Bitte mische Traktion auf der Schiene nciht mit Traktionsbildung durch Consistadresse, oder Zentralenfunktion. Man kann auch eine Traktion bilden, in dem man jedes Fahrzeug mit einem Regler unter seine Primäradresse einzeln steuert ... Ich habe daher mit "es ist keine Trakion im eigentlichen Sinn" die "Traktionsbildung" in der Zentrale oder Decoder (CV19) gemeint - hoffe, das habe ich nur geklärt.

Das sind Fakten und darüber brauchen wir nicht diskutieren! Ob ein Nachteil einen Vorteil *FÜR MICH* überwiegt oder nicht, muss ich selbst entscheiden, wie alle anderen auch ;)

Wozu *man* RailCom braucht muss auch jeder für sich entscheiden! Also bitte nicht generalisieren, nur weil einer keinen Nutzen darin sieht, ist es nicht automatisch für alle anderen so (es muss nicht immer alles einen Nutzen haben, manchmal ist es auch nur geil ...)!
Genaus verhält es sich mit POM jedes einzelnen Fahrzeuges in einer Traktion. Nur weil die Meisten es einmal konfigurieren und dann nie wieder, heist das noch lange nicht, das alles so so machen (ich versehe meine Decoder auch regelmäßig mit SW-Updates - für mich ist dies u.a. eine ganz wichtige Funktion - ebenso wie POM).

Ich habe auf lernen müssen, dass offensichtlich viel mehr Leute den 8Poligen DCC Stecker nutzen, auch wenn sie den Rest dann noch manuell verkabeln. ICH hätte hier gleich alles neu verkabelt und nicht um viel Geld einen Decoder mit Stecker gekauft, den ich letztendlich nicht wirklich brauche. So sehen das auch viele in meinen Umfeld - also habe ich fälschlicherweise angenommen, es handhaben alle so .

Was für den Einen ein deutlicher Vorteil ist, ist für den Anderen nicht einmal ein Gedanke wert ...

ICH würde es eben vermeiden mehrere Fahrzeuge mit der gleichen Adresse zu haben, sondern eben die CONSIST-Funktion des Decoders (CV19) nutzen, oder die Traktions-Funktion der Zentrale. Andere machen das vermutlich nicht so - soll sein, jeder wie er glaubt. ICH wünsche mir daher auch die Möglichkeit, dass der Decoder lange Consistadressen versteht.

Weshalb ich zb. bei einer ABBA Einheit JEDE Lok mit eigener Adresse getrennt ansprechen würde?
Ganz einfach, weil ich jede Lok extra "starte", also für jede Lok den Motorstart getrennt aktivieren möchte - deshalb eben eine Consistadresse mit der ich alle gemeinsam fahre, aber pro Lok eine getrennt Primäradresse, mit der ich einzelne Funktionen getrennt ansprechen kann.
UND weil ich eben RailCom nutze, was bei 4 gleichen Adressen nicht funktioniert - zb. zur Geschwindigkeitsrückmeldung.



Quoted

Lange Adressen (4-Stellig) kann ich auch bei der Consist-add-on-Funktion verwenden


Was ist das?

Ich kenne nur CV19 (Decoderfunktion) und da geht halt nur bis 127 und eben die Traktionsbildung in der Zentrale, wo ich einfach eine Lok aus der Traktion angezeigt habe und mit der alle in der Traktion befindlichen Fahrzeuge fahre. Bei der im Vordergrund (also angezeigte) kann ich auf die Funktionen aufrufen.
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lg
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16

Tuesday, August 17th 2010, 5:09pm



Hallo!

Wir sprechen hier von unterschiedlichedn Funktionen:

Traktion durch gleiche Adresse: Keine Funktion - eigentlich digitale Steinzeit.


Wenn Du das so sehen möchtest ...



Imho nur sinnvoll, bei mehreren Decoder in EINEM Fahrzeug (also Fahrdecoder und Schaltdecoder), oder bei Einheiten, die zwar aus mehreren Fahrzeugen bestehen, aber im Grunde wie EIN Fahrzeug behandelt werden. Die dann also immer in der gleichen Reihenfolge und Position fix miteinander gekuppelt sind und niemaqls einzeln fahren werden.
DAS ist dann aber auch keine "Traktion" im eigentlichen Sinn ;).


Dann erklär mir den Sinn in einer F7-ABBA-Einheit, welche z.B. vorbildgerecht 53L-53C-53B-53A numeriert ist und auf der Anlage niemals getrennt wird (weil es eine Passenger-Ausführung ist und es nur einen Reisezug gibt), 4 verschiedenen Digitaladressen zu verwenden statt einfach #53 für alle?
Programiert und angepasst wird i.d.R. nur einmal und wenn es läuft, dann läufts.
Alternativ gehen auch 2 AMD103 oder wie in meinem Falle 2 SD80MAC oder 2 B23-7 usw. usw.
Will ich z.B. 2 Dash8-C und 2Dash8-CW zu einem Viererconsist zusammen kuppeln, geht das immer noch über die Consist-add-on-Funktion in meiner DCS100 (Digitrax-Zentrale)

Eine Traktion ist es trotzdem, denn jedes so angesprochene Fahrzeug sorgt für Leistung am Zughaken.



Vorteil: Bei oben erwähnten Kombinationen weder Consist, noch Traktion nötig - ist "EIN" Fahrzeug und verhält sich auch so. Kann daher auch eine lange Adresse haben.
Nachteil: Ein getrenntes konfigurieren im Betrieb ist nicht mehr möglich. Jedes (Teil-)Fahrzeug müsste dafür einzeln aufs Programmiergleis .... Auslesen mittels RailCom auch nicht wirklich möglich, weil ja alle Decoder unter der gleichen Adresse Werte senden, oder nicht senden ...


Lange Adressen (4-Stellig) kann ich auch bei der Consist-add-on-Funktion verwenden.
Konfigurieren im Betrieb ist meiner Meinung nur was für Profis und ein vom Marketing hervorgebhobenes Abfallprodukt, was man während eines Anlagenbetriebes nicht wirklich braucht.
RailCom ... wozu braucht man das beim herkömmlichen US-Betrieb mit Handregler und mitlaufen?
Gruß Markus

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Tuesday, August 17th 2010, 4:36pm

Das Consisting über die Zentrale, bei Digitrax Universal Consisting genannt, wird hier m.E. unterbewertet. Erstens hat es bei Digitrax keine der erwähnten Beschränkungen. Mein Zephyr kann maximal 10 Lokadressen verwalten, dementsprechend kann er auch 10 verschiedene Consists verwalten. Größere Zentralen schaffen dementsprechend mehr. Für mich ist der große Vorteil, das ich nicht aufs Programmiergleis muss. Alle Loks bleiben auf der Anlage während ich das Consist aufbaue. Ich kann die Funktionen einer Lok im Consist seperat aufrufen, wie beim Advanced Consisting. Ich könnte dem Consist sogar eine Analoge Lok zufügen. Nehme ich eine Lok aus dem Consist und will sie auf einer anderen Anlage fahren, muss ich nichts umprogrammieren, weil die Consistinformation nur in der Zentral gespeichert ist. Für mich nur Vorteile...
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Tuesday, August 17th 2010, 3:56pm

Oliver,

Gut geschrieben!
Nun erinnere ich mich auch wieder besser an die Details :P
Und tja, mit der Zentrale MU's zu bilden fällt für mich nun weg, da ich ja nur eine MU bilden kann!
Dann muss ich wohl wie in der Vergangenheit auf die Advanced Consist über CV19 zurück greifen.
Ich hatte das Prinzip allerdings am Anfang so verstanden, dass jede lok anch wie vor über die primäre addresse VOLL gesteuer werden kann, und eben auch über die in CV19 hinterlegte adresse angesprochen. leider ist das entweder oder, und das ist schade, weil ich so jedes mal auf das programmiergleis muss um ein concsit zu trennen.