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  • "Bushman" is male

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48

Tuesday, May 12th 2009, 1:16pm

Hi,

na dann werde ich mich auch mal outen. Weihnachten 2007 fasste ich den Entschluss eine Modelleisenbahn in Spur N zu bauen. In meinem Job, der mir sehr viel Spass macht, fehlt mir in letzter Konsequenz ein Produkt das sichtbar ist und man greifen kann.

Platz ist im Keller vorhanden. Erster Schritt war der Gedanken über ein Thema der Epoche 3 und 4 im Grenzgebiet D, A und CH.

Also ging es los mit Ladenbesuche, Prospekte geholt, Bücher gekauft und Gleisplanungssoftware. Bei manchen Geschäften wurde man wie eine lästige Fliege behandelt.

Ein Bekannter gab mir leihweise ein Buch, Big Boy und Sherman Hill. Da begann ich mich mit den US-Bahnen zu beschäftigen und das eigentliche Thema ad acta zu legen (ich bin kein USA-Fan und weigere mich strikt Aufträge in den USA anzunehmen).

Warum US-Bahn?

1. Ich habe Platz für lange Züge.
2. Die Vielfalt der Loks und Waggons im Original.
3. Die Vielfalt der Bahngesellschaften.
4. Die Vielfalt der angebotenen Loks und Wagen in Spur N.
5. Mehrfachtraktion
6. Preis

Also ran ans US-Thema.

Was soll dargestellt werden?

Wunsch war viel Landschaft mit einem Durchgangsbahnhof (ohne BW) mit einer Nebenstrecke in den Fünfzigern. Und natürlich den Westen der USA. Erste Entwürfe angefertigt, die von Deutschbahnern in Foren zerrissen wurden. Dadurch Manfred Neurauter kennengelernt, der mir einige Ideen gab.

Wer sollte dargestellt werden?

Union Pacific und/oder Santa Fe. UP wg. Big Boy, Challenger usw. Santa Fe wg. Warbonnet.

Ergebnis:

Nach intensiven Recherchen und einige Stunden vor der Glotze, um sich DVDs reinzuziehen, war die Entscheidung gefallen: Cajon Pass als Vorbild. Dort gab es in den Fünfziger UP, ATSF und manchmal SP. Ich habe erste Skizzen angefertigt und sukzessive fahrbares Material besorgt.

Der erste Milestone ist nahezu abgeschlossen, der Rolling Stock steht. Inventar, Stand heute:

2x RDC Pärchen Santa FE
1x F7 ABBA Santa Fe Super Chief
1x F3 ABA UP City of Los Angeles
1x Big Boy UP mit 35 40' Boxcar
1x Challenger UP mit 30 3-Bay Coalhopper
1x F7 ABA ATSF Cigar Band mit 26 50' Reefer
1x PA1/PB1/PA1 SP Morning Daylight mit 18 Wagen (+GS-4)
1x E8 ABA ATSF mit 30 50' Boxcar
3x RS-2 ATSF Zebra Stripe
3x GP9 ATSF blue/yellow
2x RS-2 UP
2x FM H16/44 ATSF Zebra Stripe
2x MDT
1x großer Karton mit Gondolas und Flatcars
25 11.000 Gallons Tank Cars

Pre Order für Challenger Greyhound und AC-12.

Im Sommer diesen Jahres werde ich weniger Zeit haben, aber im Herbst beginnt die Benchwork mit dem ersten Bauabschnitt. 450 x 120 cm (dreimal 150 x 120 cm) Ebene -1 für den Schattenbahnhof inklusive Gleiswendel. zweiter Bauabschnitt gibt dann auf dem Schattenbahnhof auf Ebene 0 der richtige Bahnhof mit Fracht und kleinem BW ohne Turntable (Anlehnung an San Bernardino, aber nicht mit großem BW).

3. Bauabschnitt gibt dann die Ausfahrt San Bernadino mit Industrie. Ich habe hierfür das komplette Stahlwerk von Walthers. Ich weiss, dass es sowas noch nie in San Bernadino gegeben hat und nie hinkommen wird, aber so vorlagetreu möchte ich es auch gar nicht haben. Dafür habe ich 200 x 100 cm Platz.

4. Bauabschnitt gibt dann der Cajon Pass mit San Andreas Graben bis zum Summit und zurück in Anlehnung an einen Gleisplan von John Armstrong, den ich hier schon einmal gepostet habe.

Das Ganze in DCC. Da gibt es noch ein paar Herausforderungen, die ich mich stellen muss, da ich in Bezug auf Elektronik und Elektrik einen Kurzen habe. Aber wie heisst es so schön, man wächst mit seinen Aufgaben.

Ausserdem gibt es in diesem Forum viele hilfsbereite Menschen, die freundlich sind und nicht wie in anderen Foren pampert werden.

Viele Grüße

Dieter
Dieter



Spur N - Cajon im Keller 600x450 cm ?(

  • "ozoffi" is male

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47

Tuesday, May 12th 2009, 9:05am

Servus!
Ich habe mich ja schon hier:
http://www.us-modellbahnen.de/wbboard2/t…eadid=5253&sid=
vorgestellt.
Hier geht auch hervor, wie ich zum ersten US-Modell kam ... Nach der US-Dampflok wollte ich noch eine US-Diesellok mit entsprechendem Rauchgenerator haben, der ich auch alle möglichen Lichteffekte einbauen könnte ... inzwischen bin in mehr oder weniger konvertiert ;)
Meine nächsten US-Modelle - die derzeit noch auf die Digitalisierung warten - wurden im Tausch meiner umgebauten österreichischen Schmalspurmodelle angeschafft.
Eine erste "Stellprobe" habe ich schon absolviert - einfach um die Sache auf mich wirken zu lassen:
http://zoffi.net/MOBAZI/Gartenbahn2009/index.htm

Derzeit arbeite ich an der Vergrößerung meiner Gartenbahn (Kehrschleifen von R1 auf R3 umbauen und den Bahnhof verlängern).

Diesbezüglich wird das sicher ein interessantes Jahr 2009 (bin ich froh, auf US-Modelle umgestiegen zu sein - ich hatte schon Bedenken, dass ich dieses Jahr nix zu Basteln finden werden :P )
--
lg
Oliver

Baugrößen: H0

http://mobazi.zoffi.net

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46

Monday, May 11th 2009, 9:49pm

Dann will ich nicht hinten anstehen.
Ich bin 38 Jahre alt, mein Interesse an Eisenbahn ist nicht viel jünger. Meine Mutter musste mit mir auf dem nach Hauseweg solange warten, bis ein Zug am Bahnübergang vorbei fuhr. Da war klar, dass die Legobahn nicht lange ausreichen würde und so bekam ich zu meinem 7. Geburtstag eine elektrische Bahn, aus Platzgründen Märklin mini Club, gewünscht hatte ich mir N.
Im Laufe der Jahre wuchs und wuchs die Sammlung, eigentlich nur deutsche Modelle. Anlagen wurden gebaut und wieder demontiert. Die Begeisterung an der Eisenbahn habe ich nie verloren, allerdings sind zwischendurch andere Hobbies und Interessen in den Vordergrund gerückt. In dieser Zeit kam ich auch erstmals mit US-Bahnen in Berührung. Mit 16 Jahren fuhr ich erstmals in die Staaten und bereiste das Land mit Amtrak. 3 weitere solcher Fahrten sollten folgen. Das Reisen mit den Superlinern hat mich tief beeindruckt und amerikanische Züge haben sich seitdem in meinem Kopf festgesetzt. In Spur Z gab es seinerzeit nur die Märklin-Produkte, sprich: F7, einige wenige Dampfloks, Personenwagen und ein paar verschiedene Güterwagen, vieles Fantasieformen sowie Die F7 und wenige Wagen von Micro Trains Line. Daher blieb es bei deutschen Modellen, bis vor einigen Jahren rein als Sammlung. In der Spur Z hat sich allerdings in den letzten Jahren einiges getan. MTL, American Z Lines (AZL) sowie einige andere Hersteller haben einiges auf den Markt gebracht. Eine 14-tägige Bahnreise durch Colorado (Cumbres and Toltec, Durango, Royal Gorge, La Veta, Pikes Peak, Leadville etc.) hat mich dann endgültig veranlasst, richtig in den US-Sektor einzusteigen. Meine Lieblings-Railroad ist die Rio Grande, des Weiteren sammle ich Modelle der Gesellschaften, die in Colorado fahren oder fuhren. Derzeit baue ich eine Anlage (230cmx 80cm) bin aber noch nicht sonderlich weit. Gefahren wird digital, DCC. Zudem fange ich an, Module zu bauen, um mich mit anderen Z-Friends zu treffen und gemeinsam fahren zu können.
Mein Traum wäre es, einmal eine Gartenbahn zu bauen, wobei ich mir dann noch nicht sicher wäre, ob USA oder Rhätsche Bahn. Aber das ist wirklich Zukunftsmusik.
Gruß
Mattias

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45

Monday, May 11th 2009, 9:20pm

OK, ich mach auch mal mit.
Ich hab das so vor einiger Zeit mal in einem anderen Forum gepostet. Paßt aber auch hier und jetzt zum Thema.

Erst mal zur Person.
Baujahr 1947, Männlich (es soll auch Frauen mit diesem Hobby geben). Aufgewachsen und noch Wohnhaft im südlichen Niedersachsen im Dreieck Wolfsburg, Gifhorn, Braunschweig.
Aufgewachsen in der nähe einer Werksbahn mit T3-Ähnlicher Lok. Ich glaube die hatten die mal von der OHE gekauft und ist jetzt beim Braunschweiger Museumsbahnverein. Die Lokführer haben mich als Kind ab und zu mal mitfahren lassen. Ich wohnte praktisch neben den Gleisen. Auch am Nahgelegenen Bahnhof auf dem zwischen 18 und 20:00 immer umfangreicher Rangiermanöver eines Gemischten Güterzuges (BR52 ?) stattfanden, war ich als Kind um die Zeit immer zu finden. Einmal habe ich mich dann auch getraut auf die Aufforderung des Lokführes auch mal auf so einer gigantischen Lok beim Rangieren mitzufahren nachzukommen. Ja das war damal Anfang der 50er noch möglich.
Erste (Modell)bahn mit 7 Jahren. Trix Express Batteriestartpackung die dann bis zum alter von 14 Jahren auf der damals üblichen 2 x 1 Meter Platte weiter ausgebaut wurde. Ich haßte schon im Alter von 6 – 7 Jahren entgegen meinen damaligen Spielkameraden maßstäblich nicht zueinander passende Fahrzeuge. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen meine Wiking Autos zusammen mit Siku (anderer Maßstab) zu mischen bzw. gleichzeitig zu spielen. Vor Märklin wurde ich durch Zufall bewahrt. Der Sohn eines Nachbarn hatte Trix Express, also kauften mir meine Eltern auch Trix Express.
Der Vater einer meiner Spielkameraden hatte nebenberuflich damals eine Modellbahnreparaturwerkstatt. Alle Marken aber zu 50% Märklin. Da der Sohn auch einer der üblichen 2 x 1 Meter Platten (Sogar in zwei Ebenen) voll mit Blechgleisen hatte war ich dort öfter zu Besuch. Ich konnte mich aber nie mit der Steuerung seiner Loks anfreunden, da gab es immer so komische Rucks beim Fahrtrichtungswechsel und ich wußte nie in welche Richtung so eine Lok dann losfuhr. Ich blieb also bei Trix Express.
Mit 15 kamen andere Interessen und ich verkaufte meine Platte mit Rollmaterial.
Schulende, Ausbildung, Heirat, Kinder, Haus waren die Dinge die mich in den nächsten Jahren beschäftigten. Nebenbei fing ich aber wieder mit der Modellbahn an. Da mich in Western und anderen US-Filmen diese weiten Landschaften und diese schönen Dampfloks mit farbigen Wagen faszinierten begann ich mich umzusehen was es in dieser Richtung so gab. Das war ca. 1975. Kein Internet, keine Computer, nur den Internationalen Modellbahnkatalog. Old Pullman in der Schweiz und den Model Railroader den ich seit 1978 im Abo habe. Es traf sich gut das der Vater meines Schulfreundes mit der Werkstatt Beruflich in die USA mußte. Er besorgte mir einiges Rollmaterial in „N“. Nach und nach baute ich mir eine kleine N-Anlage im US-Stil auf. Leider waren die Damaligen N-Modelle (Bachmann, Mehano,) nicht so besonders. Die Ausnahme waren die Loks und Wagen von Minitrix, Arnold, die FA1 von Roco, die Röwa Y6b Mallet und die Hudson von Kato. Ich baute mir so im laufe der nächsten 20 Jahre eine nette kleine N-Anlage auf. Als endlich die Kinder aus dem Haus waren, ich einen eigenen Hobbyraum genehmigen konnte demontierte ich die N-Anlage und dann kann die große Entscheidung neu und größer aufbauen oder zu H0 wechseln. Ich bekam zufällig eine Rivarossi 4-4-0 Westernlok mit Wagen in H0 in die Finger und war begeistert. Genau diese Loks wollte ich immer haben. Also Anzeige in das Eisenbahnmagazin und N komplett verscherbelt. Glücklicherweise habe ich einen Komplettabnehmer gefunden und wir haben uns dann auf einem Autobahnparkplatz (Jeder ca. 100 Km Weg) getroffen und der Inhalt meines Laderaums (Golf Variant) wechselte gegen einige Tausender in DM den Wagen und Besitzer. Auf dem Rückweg fuhr ich beim Modellbahnhändler meines Vertrauens vorbei, kaufte mir Fleischmann Gleise, Weichen und begann die erste Testanlage in H0. Dank Ebay und Internet und dem Sammler Service kam schnell einiges Rollmaterial zusammen. Aber US-Loks, Wagen und Fleischmann Weichen. Das paßte nicht. Eine Entgleisung nach der anderen. Also Gleiswechsel zu ROCO-Line ohne Bettung. Da lief alles wunderbar. Wenn dann wollte ich auch ganz richtig anfangen und mir den ganzen Ärger mit Trennstellen, Z-Schaltung usw. ersparen, also kauf einer Intellibox und ab ins digitale Zeitalter. Die erste Anlage im Laufe von 7 Jahren fast fertiggestellt, dann mußte ich durch Umbaumaßnahmen der Wohnung und dadurch in Aussicht gestellten größeren Raum die Anlage demontieren. Ich starte gerade die Planung für meine neue Anlage. Bislang steht nur ein kleines U mit zwei Kehrschleifen um Rollmaterial zu testen. Nach leichten Themenwechsel vom Westen der USA in den Osten der USA und zu etwas moderneren Dampfloks und den ersten US-Diesel glaube ich das gefunden zu was ich was ich wollte. Mal schauen wie es weiter geht.
Wenn ich nicht das Thema US gewählt hätte, die DB oder DR wäre es nie geworden. Ich spielte einige Zeit mit dem Gedanken wenn ein Thema in Deutschland dann entweder die OHE zur Dampflokzeit oder die Harzer Schmalspurbahnen. Aber diese Überlegung hatte ich nur mal kurz während des Wechsels von N zu H0.


Als Ergänzung:
Thema Großanlagen (Showanlagen)
Ich kenne einige Modellbahner die pilgern 1 x im Jahr nach Hamburg zum Miniatur Wunderland. Uns sind ja soo begeistert wenn sie zurückkommen. Das ist nun aber Wirklich eine Modellbahn.
Da bin ich leider anderer (meiner) Meinung. Ich war schon 2 x in Hamburg. Das Miniaturwunderland ist wie der Name schon sagt. Ein Wundersames Land. Man kann dort viele schöne kleine detaillierte Szenen sehen. Wirklich Spitze gemacht. Aber eine Modellbahn? Nee, dazu ist mir das zu überladen und vollgebaut. Die Bewohner sind zu 90% in der Feuerwehr. Und der US-Teil. Schön Bunt und Grausig anzusehen. Doppeltraktion 2 x BigBoy vor 40 Wagen. Nee nichts für mich, aber meine Frau und die Kinder sind begeistert.
Seit dem Besuch sieht meine Frau mein Hobby doch etwas positiver. Dank ans Wunderland dafür, aber nicht als Vorbild für Modellbahn. In Berlin bei Loxx war ich noch nicht, aber schon die Fotos schrecken ab. Und die 2 – 3 anderen Showanlagen (Schimpfen sich alle Modellbahn) die weiter gesehen hab. Grausig mit R1 bei dem Platz die die haben.
Gruß
Jürgen
US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
Vorbild die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
Mitglied des US-Bahn-Stammtisches Peine

  • "jevoe" is male

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44

Monday, May 11th 2009, 7:14pm

Okay,

ich werte mich mal als "Neuzugang" und plauder mal:

Wo fang ich an...?
Einsieg mit ca acht (?), Vattern baut die Typische Märklin-Platte für den Sohn. Viele Erfahrungen selber gemacht - natürlich Spielbahnmäßig.
Schon bald war der Hang zum echtaussehendem immer da. Die guten Gleise wurden Rostig gemalt, erste Schotterversuche... usw

Irgendwann kam der Hang zu "etwas anderem". Fotos von Rocos-Feldbahn ließen mich nicht los. Lange Zeit habe ich H0e gemacht - das wurde hier letztens zwar auch als Trend abgetan. Aber ob ich als 14 jähriger schon "Trends" in der Richtung befolgt habe...? :hmm:

Ich habe fast jede Schmalspur-Strecke in D bereist (auch die es nicht mehr gibt) Material war ja auch nicht an jeder Ecke zu finden, vor allem für jemanden in dem Alter. Wie gut das Vater Busunternhemer vom Dorf ist und man deswegen oft in die Metropolen kam. Sparen war monatevoraus angesagt.

Irgendwann war das Interesse weg, habe nach Veränderung gesucht. Vor allem war wohl endlich die Einsicht da, das die meißten Modell die man so bestaunte einfach unerreichbar waren. Zu einer Tssd von Bemo hatte es mal gereicht, aber immer Jahre sparen?

Also Normalspur. Alles verkauft. Einstieg ins DC. Gleich mit DCC. Toll endlich keine Kippschalter mehr ;) Natürlich Epoche 3 DB... (ich komm mir vor wie der typische Deutschbahner der hier so oft genannt wird) War aber noch nie was entstanden. Bisschen gleise gelegt aber das Auto ging vor.
Zu der Zeit fing meine DVD-Sucht an :D Klar, fast alles amerikanische Filme. Man sah das Land, die Menschen, die einfach andere Art. Häuser, Industrie, LKW, Eisenbahn...
Und dann lag da doch immer noch die Miba mit den amerikanischen Anlagen (hatten wir hier ja schonmal). Die ließ mich nicht in Ruhe. Auch schon viel eher zur H0e-Zeit. Immer wieder durchgeblättert und verschlungen, quasi aufgesaugt!

Und dann kam es ganz doof - Freitag abend Film geguckt, weiß nicht welchen und wo aber nette Branchline Scene. Also-Samstags ab zum relativ großen Händler ca 40km entfernt, "habt ihr amerikanische Loks?" Wie man sieht - hatten sie...
Keine Ahnung von nix, kannte keinen Hersteller keine Bahngesellschaft und von den billigeren Preisen wusste ich erst recht nix!!!
Einfach mal eine Kaufen (war ne Spectrum Heavy-Mountain), mal sehen wie die sind. Einfach mal haben... :P
Tja dann lief mir ne gebrauchte GP9 von Proto übern Weg gleich mit Decoder. Das war das Ende...
Das ist ca 3 Jahre her. Bezeichnen möchte ich mich noch lange als Neuling in der US und DCC-Scene.
Gefallen tuts mir super! Gerade das Infos suchen und finden! Sich weiterentwickeln...
Dank auch diesen Forums was mir oft geholfen hat, Infos und Anregungen gegeben hat. Ich hoffe dieses hier auch weiter ausbauen zu können und weiter Leute mit dem selben Interesse kennenzulernen, denn das hab ich schon hier rüber :appl:

So jetzt hab ich meine tiesten Geheimnisse offen gelegt. Zwar nur im groben aber ich hoffe es gibt nen Einblick - aus meiner Sicht.

Jens
Mid 50th - Union Pacific


Transition era on branches


No Big Boy, no Turbine...

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  • "MainstreetUSA" is male
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43

Monday, May 11th 2009, 6:00pm

Aufgewärmt...

...habe ich diesen Fred, angesichts der Diskussion, die als Seitenast des Themas "Warum gibt es immer mehr US-Bahner?" :rolleyes: hervorgegangen ist. Hier könnten unsere Neuzugänge aus der letzten Zeit einen Eintrag ins Poesiealbum machen, ich wiederhole Ulrichs Fragen in diese Richtung aus dem betrffenden Fred: :yaya:

Quoted

Und genau dieser Grund steckt bei jedem von uns in der Geschichte wie er zur genau den Modellen gekommen ist.
War es Weiterentwicklung? Man hat Modellbahn nach Europäischen Vorbildern betrieben und irgendwann kam der Gedanke das es doch auch in den USA Modelle gibt.
War es ein Besuch im Miwula?
War es ein Besuch einer Ausstellung wo was amerikanisches stand?
War es weil die Tante in den Staaten mal zwei Wägelchen geschickt hat?
War es...

Zusätzlich interessant wäre wirklich:

Wie intensiv hat man sich vorher mit der Eisenbahnin Europa und/oder in Nordamerika beschäftigt?
Wie intensiv beschäftigt man sich heute mit der Eisenbahn in Nordamerika.
Was sind die persönlichen Ziele? Will man mit den Modellen fahren oder sollen die Züge schon stimmig sein?
Wie wichtig sind Details?

Wobei das besonders bei denjenigen die ab etwa 2000 damit begonnen haben interessant ist.
Martin




As they say in Beirut, Shiite happens.

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42

Tuesday, January 13th 2009, 8:08pm

Quoted

Original von railjo
Bei einer Ausstellung bin ich auf die Fremo-Westport-Terminal Anlage gestossen.Die Detail Treue,die Ausstrahlung und das leise Summen der Rangierloks fand ich beeindruckend.


Danke...
;)
Micha


Americas Resourceful Railroad
________________________________________________


41

Tuesday, January 13th 2009, 7:48pm

RE: US-Bahnen - Warum gerade die?

Quoted

Original von MainstreetUSA
Eventuell wird man noch in die Ecke der Bushverehrer gedrängt, :argue:


Hoffentlich rückt mich jetzt niemand in die Ecke eines Obama-Verehrers.

:wech)

Denn die Politik der USA ist nicht mein Ding...

Cheers
Javier

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40

Tuesday, January 13th 2009, 4:55pm

Hab mir die 2 Seiten als Forum-Neuling druchgelesen-interesand :) .Ja-warum Amerika?Bei einer Ausstellung bin ich auf die Fremo-Westport-Terminal Anlage gestossen.Die Detail Treue,die Ausstrahlung und das leise Summen der Rangierloks fand ich beeindruckend.Als N-Bahner kam dann auch nur N in Frage,da ich gerne Lange Züge fahren sehe.Leider habe ich den Fehler gemacht,alles und zuviel Zeug zu kaufen.Hab mich nach und nach von meinen Europa-Kramm getrennt,und war erschrocken,was in 25 Jahren da zusammenkommt!Das sollte mir mit USA nicht passieren.Deswegen habe ich mich für Bahnen in Vermont und Umgebung endschieden-bis 1990.Habe mir eine Modulanlage 5Meter Lang-60cm breit und nee Rangieranlage 2Meter-50cm lang aufgebaut.Das Rangierteil ist bei mir zuhause und so kann ich ein wenig fahren mit meinen MP15 und GP38-40.Das Thema US-Modell(Eisenbahn) beschäftig mich fast jeden Tag....ein schönes Hobby muss man haben.Allerdings bin ich auch Eisenbahner im Beruf und da reichen8-9 Stunden am Tag....gerade jetzt in der Winterzeit. :rolleyes:
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39

Saturday, November 24th 2007, 9:58pm

Quoted

Original von Der Förster
...
Gell Ulrich, Schwarz ziert auch so einen Zylinder, sogar ganz ohne Dampf!

:appl: :appl:

Wieso?

Fahren Atom U-Boote etwa nicht mehr mit Dampf? :D :idea:

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38

Saturday, November 24th 2007, 9:24pm

Quoted

Original von mirage
P.S. Und etwas schwarz ist auch dabei 8)


Sag ich doch, Matthias, auch Du bist schon infiziert. Angesichts der gelben Streifen wäre das bischen SCHWARZ den meisten doch gar nicht aufgefallen!!!


Gell Ulrich, Schwarz ziert auch so einen Zylinder, sogar ganz ohne Dampf!

:appl: :appl:
Gruß

Harald
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37

Saturday, November 24th 2007, 7:11pm

Quoted

Original von Der Förster

Quoted

Original von mirage
Wie vielschichtig ist da das amerikanische Eisenbahnwesen, hier sind alle Farben vertreten :geil:
Gruss Matthias


Ja, Schwarz!
Matthias, Du hat so Recht! Schwarz! Was für eine Farbe! Dieser Ausdruck, diese Freude! Seit 1856! Schwarz, kann es etwas schöneres geben?
Ich liebe fast alles, was aus Norfolk kommt, nur
SCHWARZ
muß es sein!

:D :D :D
Harald
(wo ist der Brüllaffe?) :D


Oder doch eher soetwas, wie z.B. Steve's geniales Meisterwerk: :D



P.S. Und etwas schwarz ist auch dabei 8)

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36

Saturday, November 24th 2007, 5:50pm

Quoted

Original von Der Förster
...
Ich liebe fast alles, was aus Norfolk kommt, nur
SCHWARZ
muß es sein!

:D :D :D
Harald
(wo ist der Brüllaffe?) :D

Schwarz und aus Norfolk (bzw. in Norfolk).............. :D


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Friday, November 23rd 2007, 11:55pm

Quoted

Original von mirage
Wie vielschichtig ist da das amerikanische Eisenbahnwesen, hier sind alle Farben vertreten :geil:
Gruss Matthias


Ja, Schwarz!
Matthias, Du hat so Recht! Schwarz! Was für eine Farbe! Dieser Ausdruck, diese Freude! Seit 1856! Schwarz, kann es etwas schöneres geben?
Ich liebe fast alles, was aus Norfolk kommt, nur
SCHWARZ
muß es sein!

:D :D :D
Harald
(wo ist der Brüllaffe?) :D
Gruß

Harald
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34

Friday, November 23rd 2007, 11:42pm

Quoted

Original von Primemover
Die gelegentlichen Seitenhiebe auf Pickelbahner und Mobas vom Typ Sandalen- und Pullunderträger finde ich sehr amüsant.
Schönen Gruß
Gerd
:D


Nanana, Du fängst ja gut an Gerd!

Pullunderträger war ich auch mal!
Damals, in den 60ern, das war modern,mein Lieber, also nix gegen Pullunderträger! lol
:D
Klingt dagegen erfrischend, war nie in Falstaff, dachte das wär 'ne Figur von Shakespeare? Also, laß mal ruhig hören, bin ganz Ohr!
Herzlich willkommen!;)
Harald
Gruß

Harald
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33

Friday, November 23rd 2007, 11:03am

Quoted

Original von mtnsub
Schwarze Schafe gibt es auf jeden Fall. Dazu zaehle ich auch die kommerziellen Witzbolde, die auf ebay.de naechste Woche die Walthers-Sachen anbieten, die diese Woche im AAT-Newsletter stehen - fuer geschmeidige 50% Aufpreis, versteht sich. Selbst Schuld wer darauf reinfaellt. Man sollte sich halt informieren.

Das ist in der Bucht noch human...schaut Euch mal an,was diverse US-Buchhändler für teilweise normal lieferbare Titel bei amazon.de an Kohle haben wollen. :motz:
bestes Beispiel : Steve Schmollinger´s "Feather River Canyon" - ok,ist vergriffen,aber durchaus für unter 50 Dollar in gutem Zustand zu bekommen - bei amazon.com ab 138 Dollar , bei amazon.de für 325 Euro ! (und es war sogar schon mal eins für 378 Euro gelistet...) Frei nach dem Motto:die doofen Deutschen wern´s schon kaufen...mein Exemplar hat mich 37 Dollar gekostet :D

@Primemover : :cheer) Willkommen ! :cheer)

Quoted

Original von Primemover
Meine Frau und ich können uns noch lebhaft an die schlaflose Nacht in Flagstaff erinnern, als wir die pausenlos hupenden Loks verfluchten. (Ich glaube, damals bestand die Stadt nur aus Bahnübergngen...)

Me too,me too ! :cheer) Flagstaff war eine DER Initialzündungen... :geil: :wow)

Quoted

diese elende "Pecoweichenverdrahterei"...bis heute habe ich nicht verstanden, warum diese Konstruktionen verkauft werden und welchen Sinn ein Kurzschlußherzstück hat. Aber vielleicht hab ich da irgendwas übersehen.

Sehr tröstlich,daß es auch anderen so ergeht...!(Und jetzt bitte keine Schmährufe der Atlas-Verfechter-ich reiße einen Bahnhof mit ca.50m Gleis und 30 Weichen nicht einfach so wieder ab ! :( Bin Lokführer und nicht der Goldesel :D )
beavis Jörgen beavis

"ALS DEIN ANWALT EMPFEHLE ICH DIR , MIT HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT ZU FAHREN !"


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32

Thursday, November 22nd 2007, 9:49pm

Hallo zusammen

Nun möchte ich mich auch mal als Forumsneuling einreihen. "Heimlich" gelesen habe ich ja schon lange. Mein Interesse für nordamerikanische Eisenbahnen wurde bei der zweiten USA-Reise 1990 geweckt. Bis dahin hatte ich mit diesem "exotischen Kram" nichts am Hut (Pah, wie kann man sich für solch hässliche Loks interessieren). Aber, die ersten Reisen führten gleich an den bekannten Hotspots wie Tehachapi, Cajon und Arizona Mainline vorbei. Meine Frau und ich können uns noch lebhaft an die schlaflose Nacht in Flagstaff erinnern, als wir die pausenlos hupenden Loks verfluchten. (Ich glaube, damals bestand die Stadt nur aus Bahnübergngen...)
Jedenfalls bahnte sich der US-Bahnvirus seinen Weg. Nun ja, es folgten viele weitere Reisen, dank toleranter Frau, immer irgenwie mit der Eisenbahn verbunden.
Der letzte Trip war vor gerade 6 Wochen - Kanadas Westen mit Wahnsinns-Wetterglück. Vancouver- Edmonton und zurück, dazwischen natürlich Banff, Jasper und andere bekannte Punkte. Höhepunkt für mich war jedoch Fraser- und Thomsoncanyon. Hier könnte ich allein schon 14 Tage am Schienenstrang zelten. :D Bei Cisco stand ich 4 Stunden bei pfeifendem Wind zwischen gekappten Telegrafenleitungen ober halb der bekannten Brückenkreuzung. Leider KEIN Zug auf der oberen Brücke, mehrere dagegen auf der unteren. Trotzdem genial!

Tja, modellbahnerisch hbe ich auch schon so einiges auf amerikanisch gebaut. Vorwiegend kleinere N-Anlagen, dazwischen auch mal einen H0-Yard zum Rangieren.
Einiges fand auch schon den Weg an die Öffentlichkeit in diversen Zeitschriften. Meine momentane N- Anlage ist auch schon "in Händen" eines N-Bahn-Magazin Redakteurs und wird im nächsten Jahr erscheinen.

Ja, was macht die Faszination aus? Viele haben es hier schon beschrieben, so ähnlich ist es auch bei mir. Es ist halt nicht die Bahn alleine, es sind die Urlaubserinnerungen, die Landschaften, die teils abenteuerlichen Streckenführungen, die Faszination der "endlosen" Züge, das Kribbeln und die Gänsehaut beim Vorbeidonnern der Lok-Monster. Eben irgendwie auch typische Klischees und der American Way of life, es macht einfach Spaß!!!

Was mir hier im Forum gefällt, ist der Umgangston (im Regelfall) und die scheinbar etwas andere Mentalität der US-Modellbahner. Die gelegentlichen Seitenhiebe auf Pickelbahner und Mobas vom Typ Sandalen- und Pullunderträger finde ich sehr amüsant.

Auch wenn man sich viele Jahre mit den amerikanischen Bahnen befasst, tauchen doch immer wieder Fragen auf. Die eine oder andere werde ich dann hier mal stellen. Vielleicht kann ich anderen aber auch gelegentlich nützlich sein.

Nochmal kurz zu meiner bescheidenen Anlage:
Spur N, 2,40 x 0,8 m, 2-gleisige Hauptstrecke, deren rückwärtiger Teil hinter der Kulisse verläüft. Also nur vordere Paradestrecke sichtbar, rechts und links in Tunneln verschwindend. Nachträglich angebauter Rangierteil - kleiner Yard mit Industrieanschlüssen. Das Ganze platzsparend auf Regalhaltern in Augenhöhe an der Wand hängend.

Desweiteren helfe ich gerade einem Kumpel bei seiner Rundum-Zimmeranlage, auch in N. Ich bin von jeher Landschaftsbauer und Detailfreak, Technik im Modellbahnzusammenhang ist und war immer ein notwendiges Ãœbel. Um diese Dinge kann sich mein Kollege gerne selber kümmern...z.B. diese elende "Pecoweichenverdrahterei"...bis heute habe ich nicht verstanden, warum diese Konstruktionen verkauft werden und welchen Sinn ein Kurzschlußherzstück hat. Aber vielleicht hab ich da irgendwas übersehen.

Wie dem auch sei, ich werde mein bestes geben hier im Forum...

Schönen Gruß

Gerd
:D

31

Tuesday, November 20th 2007, 12:55pm

RE: ...wenn´s denn nun schon wieder aufgewärmt wurde...

Quoted

Original von LiquidFantasy

Quoted

Original von G26CW
eBay ist aber auch toll. So konnte ich schon einige Stücke erwerben, die ich vorher Kraft eigener Doofheit verschwitzt habe.


Diese Aussage ist aber auch wirklich mit hoher Vorsicht zu genießen ... Irgendwie werde ich einfgach nicht den Gedanken los, dass Ebay nur verwendet wird um Müll in Ca$h zu verwandeln. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel!



Stimmt , d a ist schon was dran.
Ich musste mal bei einem - off topic- Kamerakauf saftig Lehrgeld bezahlen und seither bin ich mit Technikkäufen bei eBay durchaus vorsichtig geworden. Das damalige hausgemachte Missgeschick ärgert mich noch heute und ich könnte darob rotieren wie das Rumpelstielzchen.
Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.... :rolleyes:

Aber es sind ja auch nicht alle Verkäufer Strauchdiebe , Quacksalber, kriminelle Sprücheklopfer oder Nebelzauberer .Und im Zweifelsfall greift man halt besser auf Händler zurück, die gibt's bei eBay ja auch zu Genüge.

Allerdings hatte ich bei meinem Posting auch etwas Anderes mit im Sinn: Das Strangthema lautet ja "US-Bahnen -warum gerade die" und das Spektrum USA bezieht sich ja nicht nur auf die Modellbahn.
So konnte ich durch Käufe bei eBay schon tolle Kontakte in die USA knüpfen, welche mich mit Vorbildmaterial versorgen. Im Laufe der Zeit kam so einiges an Material zusammen, welches ich als Otto Normalbürgerlein niemals erwerben könnte oder wenn, dann nur über tausend Ecken.
Und dann freut man sich eben schon über solche Gelegenheiten, wenn da jemand sein Schatzkästlein öffnet für den Freak aus Germany. Oder Switzerland. Oder Austria.

Und was den Krempel angeht: Sicher kann man bei eBay dem Artikel nicht auf den Zahn fühlen und mancher gebraucht den Online-Handel auch als Geldmaschine nach dem Motto: "Mutti hol die Schaufel, heute mache mer den Keller sauber und verkaufen den Schutt". Das findet sich aber auch - ehrlich gesagt- auf so mancher Modellbahnbörse. Dann bleibt die Geldbörse eben zu -basta.
Mit freundlichem Gruß,
Marty alias G26CW

Markus

Unregistered

30

Monday, November 19th 2007, 10:54pm

RE: ...wenn´s denn nun schon wieder aufgewärmt wurde...

Quoted

Original von LiquidFantasy

Quoted

Original von G26CW
eBay ist aber auch toll. So konnte ich schon einige Stücke erwerben, die ich vorher Kraft eigener Doofheit verschwitzt habe.


Diese Aussage ist aber auch wirklich mit hoher Vorsicht zu genießen ... Irgendwie werde ich einfgach nicht den Gedanken los, dass Ebay nur verwendet wird um Müll in Ca$h zu verwandeln. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel!


Also meine letzten gewonnenen Auktionen würde ich weder als Ausnahme noch als Müll bezeichnen und ich habe auch nicht vor meinen Müll dort zu versteigern, sondern einwandfreie Gebrauchtware!

mtnsub

Unregistered

29

Monday, November 19th 2007, 9:18pm

RE: ...wenn´s denn nun schon wieder aufgewärmt wurde...

Quoted

Original von LiquidFantasy
Irgendwie werde ich einfgach nicht den Gedanken los, dass Ebay nur verwendet wird um Müll in Ca$h zu verwandeln. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel!

Ebay und US-Bahnen gehoeren einfach zusammen. ;) Ich habe bestimmt 2/3 meines Rollmaterials ueber Ebay bezogen, teils .de teils .com, zu gleichen Teilen von privat und von Haendlern. Wenn man sich vorher informiert, abwarten kann, und nicht dem Fress - aeh - Bietwahn verfaellt kann man dermassen viel Geld sparen, dass es dem deutschen Michel im Maerklin-Store die Traenen in die Augen treibt. Auch und gerade fuer Neuware.

Schwarze Schafe gibt es auf jeden Fall. Dazu zaehle ich auch die kommerziellen Witzbolde, die auf ebay.de naechste Woche die Walthers-Sachen anbieten, die diese Woche im AAT-Newsletter stehen - fuer geschmeidige 50% Aufpreis, versteht sich. Selbst Schuld wer darauf reinfaellt. Man sollte sich halt informieren.