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84

Friday, May 5th 2017, 10:17pm

Moin moin,

heute konnte ich endlich die letzen Strippen für den Fahrstrom legen und eine erste Session fahren.
Jedoch erst nach einer Stunde fehlersuche. Am Ende waren es 3 Fehler. Pertinaxschwelle nicht ganz aufgetrennt, Kabel von + auf Gnd unter einer Mutter festgeklemmt und eine nicht entgratete Pertinaxschwelle hat mir nen kurzen produziert.
Aber egal, am ende lief es. Die Session dauerte insgesamt 45 Minuten. Das ist genau das, was ich mir von der dauer her vorgestellt habe.

Hier ein paar Bilder.

MfG
Christian
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MfG
Christian

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83

Saturday, April 22nd 2017, 11:46pm

Moin,
freut mich dass es Dir gefällt. Ne, aber das wäre eine echt gute Alternative, jedoch habe ich die Rubber Grade Crossings schon gekauft. Ich werde mir das aber mal durch den Kopf gehen lassen.
Danke für den Tipp. :thumbsup:

Gruß
Christian
MfG
Christian

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82

Saturday, April 22nd 2017, 10:56pm

Hallo Christian,

Diene Anlage/Module gefällt/gefallen mir sehr. Lass uns weiter daran in Wort und Bild teilhaben. Bezüglich der Bahnübergänge - hast Du schon mal daran gedacht, Teile aus dem Street Track Insert Set von Walthers dafür zu verwenden. Da ist für den Preis jede Menge Material drin, um u.a. eine größere Anzahl von Bahnübergängen auszuplatten.

Grüße Tom

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81

Saturday, April 22nd 2017, 10:20pm

Hallo zusammen,

hier mal wieder ein Update.
Es geht voran auf meinem Los Angeles Junction RR Layout.

Auf dem letzen Modul wurden alle Gleise verlegt. Außerdem habe ich die Gleise auf dem ersten Modul gealtert. Ich habe die Schienenprofile mit dem 83er Rost Farbton von Revell Lackiert. Die Schwellen bekamen ebenfalls einen leichten Brush mit dem Farbton. Danach bin ich nochmal leicht mit Erdfarbe, ebenfalls von Revell, drüber gegangen.

Bei der Elektrik ging es auch voran. Auf einem Modul habe ich die komplette Elektrik fertig gestellt.
Bei meinen Moduen gibt es 2 Stromkreise. Einen Stromkreis für den Fahrstrom (Rot/Blau) und einen Stromkreis für die Weichenantriebe etc. (Gelb/Schwarz).
Auf dem Stromkreis für die Weichenantriebe liegen momentan 5V an. Ich muss aber nochmal schauen, ob der Motor bei 5V genug Kraft hat, um die Weichenzunge der Peco Weichen umzulegen. Eventuell erhöhe ich die Spannung auf 9V.

Als Weichenantriebe verwende ich Fulgurex Weichenantriebe. Der Stelldraht wird mit einer Schraube in einem Messingblock arretiert. Der Mesingblock widerum sitzt auf einer Messingstange, welche dann von dem Weichenmotor bewegt wird. Zwei Aluminiumblöcke halten die ganze Konstuktion. Der große Vorteil ist, dass man alles ganz genau einstellen kann und nicht wie bei manchen anderen elektrischen Antrieben alles nur einmal festschrauben kann und danach nichts mehr verändern kann.

Um die Weichenantriebe zu betätigen habe ich auf jeder Seite des Modulkastens einen 2 poligen Wechselschalter angebracht. Man kann das alles also von 2 Seiten bedienen, jedoch nicht von beiden Seiten gleichzeitig. Unter dem Modul sitzt ein 3 poliger Wechselschalter mit welchem ich die Seite auswählen kann. Eine grüne LED signalisiert dann welcher Schalter aktiv ist.

Als Bahnübergang verwende ich jetzt den Rubber Grade Crossing von BLMA. Im Original wurden Concrete Grade Crossings verwendet, aber die habe ich nicht bekommen.
In ein paar Wochen kann ich schonmal die erste Session spielen, aber erstmal muss auf einem Modul noch die Verkabelung für die Gleisspannung ferig gestellt werden.

Über Tipps und Anregungen freue ich mich wie immer.
Anbei ein paar Bilder vom Layout, den gealterten Gleisen, der Mechanik und der Elektrik.

MfG
Christian
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MfG
Christian

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80

Sunday, January 1st 2017, 12:42pm

Moin,
ich habe eine Frage zum Schotter von AOSA, und zwar habe ich auf eBay günstig Kalksteinschotter erstanden. Der gefällt mir auch sehr gut, allerdings stimmt die Farbe noch nicht.
Weiss, oder hat jemand Schotter von AOSA verbaut, welchem dem Woodland Fine-Gray-Ballast-Farbton ähnlich kommt? Also auch grau.
Denn der Schotter sieht nass doch immer ganz anders aus.

Ich wünsche allen ein frohes neues 2017.
Christian
MfG
Christian

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79

Sunday, November 20th 2016, 10:47pm

Hallo Christian,

Die neun Bilder von Dir gefallen mir sehr gut.
Bin gespannt wie es bei Dir weiter geht.

Gruß Jochen

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Sunday, November 20th 2016, 4:46pm

So, jetzt ich nochmal als Saftsack,
ich brauch genau sowas demnächst selbst,
diese Idee fehlte mir, es war also nicht ganz selbstlos
achja, Christian hat inzwischen eine ausdruckbare Worddatei
also edit2 hab ich auch noch erledigt
was einen hier so beflügelt, wenns grad passt :D
Maurice

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77

Sunday, November 20th 2016, 4:35pm

Sieht echt super aus. Werde das Mittelstück wohl auf pizza Pappe Kleben. Die Seiten kommen dann einfach auf das Poly der Fahrbahn.

MfG
Christian
MfG
Christian

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Sunday, November 20th 2016, 4:18pm

Schnellergebnis
Maurice

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75

Sunday, November 20th 2016, 3:59pm

Moin, super, danke.

Hast ne PN.

Mfg
Christian
MfG
Christian

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74

Sunday, November 20th 2016, 3:13pm

Mach es selbst,
in irgendeinem primitiven Zeichenprogramm selbst erstellen, zigfach reproduzierbar ;)
wie dick darf die Pappe sein, die Dein Drucker kann, ich will es nicht wissen, das mußt Du für Deinen Drucker rauskriegen
Edit1

2 Minuten Arbeit, wenn Du willst, schick mir deine Email, zwecks originalgröße, mußt Du nur noch in word in der richtigen größe einfügen, tabs setzen
Edit2: wenn Du den Tab oben quer auf 3,5 cm setzt, ist das gleismittelstück ca 1,4 cm, ab da copieren und beliebig oft einfügen,
ach ja, es ist mit paint erstellt, Du kannst die farben natürlich noch Deinem Geschmack anpassen
Maurice

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73

Sunday, November 20th 2016, 2:49pm

Moin,

ich habe eine Frage, bezüglich Bahnübergängen. Ich wollte eig. wie im Original sowas verwenden: http://www.aat-net.de/index.php?main_pag…oducts_id=91699

Jedoch habe ich keinen Händler in Deutschland gefunden, wo ich 3 solche Bahnübergänge finde. Kennt jemand noch einen Klein Händler der sowas hat? Bei Drexler, AAT und Modellbahn Atelier Berlin, MyHobby 24.eu etc. habe ich schon geschaut... Nichts.

MfG
Christian
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Christian

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72

Sunday, November 20th 2016, 1:59pm

Moin,

es geht voran, die ersten beiden Gebäude sind fast fertig. Es fehlen noch die Stützen für das Wellblechdach für des ersten Gebäudes (West Coast Distribution). Diese habe ich jetzt aus 2mm Messing Rohr gefertigt, da die Konstuktion aus 2mm Poly - Rundprofil nicht gehalten hat. Außerdem werden die Träger nicht nur aufgeklebt, wie die Polystyrolprofiele, sondern in das Gebäude eingeführt und mit Epoxidharz verklebt. Das sollte dann stabil genug sein.

Bei dem Zweiten Gebäude (California Fruits) fehlt noch eine Lackschicht auf dem Dach. Zudem muss ich noch etwas an den weißen Wandflächen Spachteln...

Für beide Gebäude bin ich gerade dabei, die Fallrohre zu bauen, danke dafür nochmal Jochen. Zudem brauche ich noch Oberlichter, hat ja jemand eine Quelle?

Die ersten Gleise sind auch angekommen. Ich habe mich für Peco entschieden. Den AOSA Schotter den ich mir gekauft habe, ist noch nicht ganz das was ich brauche. Ich habe jetzt Kalksteinschotter auf einem Test-Modul verwendet. Der Schotter sieht zwar super aus, hat jedoch die falsche Farbe.

Als Nächstes Werde ich mich an die Elektrik machen und nochmal etwas mit der Gleisfarbe expirmentieren.

Habt ihr noch Tipps und anregeungen?

MfG
Christian
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71

Tuesday, October 4th 2016, 7:08pm

Hallo,

jetzt mal wieder ein kleines Update.

Jetzt sind alle Modulkästen fertig. Ich habe mit dem Bau von Gebäuden begonnen. Das Erste ist fast fertig. Es fehlt noch die Rückwand und das Dach, sowie das Dach der Laderampe. Das zweite Gebäude werde ich demnächst anfangen. Der kauf der Airbrush wird wohl auf das Weihnachtsgeld geschoben. Erstmal baue ich die ersten zwei Gebäude dann werden Gleise für das Erste und das halbe Zweite Modul gekauft.

Anbei Bilder des Ersten Gebäudes. Es ist ein Nachbau des Originals. Nur die Anordnung der Tore kann abweichen. Zudem hat der Streifen oben eine andere Farbe und ist durchgänig.

MfG
Christian
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MfG
Christian

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70

Saturday, June 25th 2016, 7:11pm

Hallo Tom,

danke für deine Erläuterungen. Du hast recht, Betriebssicherheit ist oberstes gebot. Ich möchte Peco Gleise verwenden, sind die denn betriebssicher?

Um nochmal auf das Spielen auf dem Layout zurück zu kommen, das Car-Card-und-Waybill-System ist in meinen Augen die interessanteste Art das Spiel zu gestalten. Denn der Fremo betrieb, wie ich finde, ist sehr interessant und macht mir immer viel spass. Somit habe ich ein Interessantes Konzept, welches ich ohne große Probleme bei Fremo mit einbringen kann ( habe dann ja eh Car-Cards dür jeden Wagen).

Zurück zur Praxis:
Der Bau geht voran, 2/3 der Modulkästen sind fertig, wenn genug Geld da ist werde ich mich an Gleise und Elektronik machen. Demnächst noch ein Paar Bilder.

Mfg
Christian
MfG
Christian

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69

Thursday, June 16th 2016, 10:46pm

Hallo Christian,

ich denke jede betriebsorientierte Anlage sollte ein Konzept haben, welches vor dem Bau fest steht, da sich nach ihm das "Was" und "Wie" des Baus richtet. Das beinhaltet die Art und Größe der Industrien und daraus folgend, welche Wagen und Loks eingesetzt werden. Erst dann sollte mit dem "Besorgen" des benötigten begonnen werden. Das spart Zeit, Geld und Nerven. Gerade bei einem Switching Layout sollte dann auf betriebssicheres, höherwertiges Material zurück gegriffen werden. Das ist unterm Strich nicht teurer, da man weniger benötigt und weniger "Unbrauchbares" sich ansammelt. Zum Konzept gehört auch die Art und Weise des späteren Betriebes. So wird dem Ganzen von Anfang an eine Richtung gegeben und alles geht schneller vorran.
Bei den Fahrzeugen und Gleisanlagen ist Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und Bedienfreundlichkeit absolutes "Must have". Gestaltung der Anlage, Weathering, Zurüstteile, Sound usw. sind "Nice to have", denn das tollste Modell, welches allgemeines "Oooh" erzeugt aber z.B. ständig entgleist oder sich nicht feinfühlig fahren lässt, ist nur was für Fotos, die Vitrine oder die Tonne. Zum Konzept gehört auch ein Carroutingsystem, da es den späteren Sessions einen "Sinn" gibt. Dafür bieten sich je nach Vorlieben einige Systeme an, die alle ihre Vor- und Nachteile haben, deren Berwertung aber jeder für sich vornehmen muss.
Mir fallen da vier weit verbreitete Systeme ein, aber es gibt sicher weitere.
Das wären zum einen die reinen Switchlist-basierenden Systeme und zum anderen die Car-Card-und-Waybill-basierenden Systeme, bei denen zusätzlich dann noch eine Switchlist erstellt werden kann.
Im Netz sind verschieden Switchlist Generatoren verfügbar, wie z.B. der in JMRI: OperationsPro™ enthaltene. In diese Systeme müssen alle genutzten Wagen eingegeben und ihnen Ziele zugeordnet werden. Außerdem müssen verschiedene Ziele und Rahmenbedingungen festgelegt werden, wie z.B. die maximale Wagenzahl der Züge oder die Verweildauer der Wagen im Anschluss. Der Generator erzeugt dann Switchlists für Sessions, die auf einander aufbauen. Er "merkt" sich wo sich jeder Wagen des Systems befindet und welchen Status (leer/beladen) er hat. Es müssen dann "nur noch" die Wagen entsprechend den Angaben auf der Switchlist auf der Anlage platziert werden und dann kann's los gehen mit dem "Abarbeiten" der Liste. Ist diese abgearbeitet, ist die Session beendet. Vor der nächsten Session wird die nächste Switchlist erzeugt usw. .
Ein ähnliches, aber bedeutend weniger Aufwand erforderndes System ist das, welches Mindheim in seinem Buch How To Operate A Modern Era Switching Layout vorstellt. Das ist kein System im eigendlichen Sinne, sondern einfach ein Verfahren eine Session gezielt durchzuführen. Die einzelnen Sessions bauen dabei nicht auf einander auf (was aber möglich wäre). Das Verfahren geht von der Zeit aus, die für bestimmte Aufgaben erforderlich ist. Am Anfang wird festgelegt, wie lange ungefähr die jeweilige Session dauern soll. Dem entsprechend werden verschiedene Rangieraufgaben für verschiedene Spots erstellt (spot, respot, off-spot, pull) und diese in einer Switchlist abgebildet. Die Wagen werden vor der Session entsrechend auf der Anlage aufgestellt und dann wird die Switchlist abgearbeitet. Am Ende kann diese Liste archiviert werden und immer wieder von neuem abgearbeitet werden. Es können dann viele verschiedene Listen erstellt werden, die z.B. unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und/oder Sessionlängen haben. Es müssen jedoch vor jeder neuen Session die benötigten Wagen entsprechend der verwendeten List neu auf der Anlage platziert werden.
Zusätzlich zu den Switchlists können für jeden Wagen Car Cards und Waybills erstellt werden. Aber für die reinen Switchlistverfahren ist das nicht zwingend erforderlich.
Das (Original-) Car-Card-und-Waybill-System geht da anders an die Sache heran. Dabei wird für jeden Wagen eine Car Card erstellt, die mindestens den Halter und die Nummer des Wagens enthalten muss, um diese einem bestimmten Wagen zuordnen zu können. Es können dann noch beliebig viele weitere Informationen zu diesen Wagen darauf vermerkt sein. Dann werden für jeden Wagen Umläufe gebildet. In der Regel sind das 2- oder 4-stufige, z.B. in der Form: "beladen von A nach B - leer von B nach A" oder "beladen von A nach B - leer von B nach A - beladen von A nach C - leer von C nach A". Es sind aber auch 3 oder auch mehr als 4 Ziele (dann auf mehreren Waybills) und die verschiedensten Kombinatinen möglich. Wichtig ist nur, dass die verschiedenen Etappen logisch auf einander folgen. Pro Session wird dann immer jeweils eine Etappe absolviert. Hat ein Wagen sein Etappenziel erreicht, bleibt er bis zur nächsten Session dort stehen. Vor dieser wird dann die Waybill in der Car Card auf die nächst Etappe gedreht und der Wagen kann wieder auf die Reise gehen. Die einzelnen Aufgaben in der jeweiligen Session entstehen aus den Informationen auf den Waybills der Wagen. Die Sessions bauen hier auf einander auf und die Wagen sollten in der Zwischenzeit auf der Anlage an ihrem letzte Etappenziel stehen bleiben. Die Ausnahme stellen dabei die wirklichen oder imaginäre Staging Yards dar, von welchen aus die Züge kommen und wohin sie zurüchkehren. Dort können/sollten die Wagen zwischen den Sessions ausgetauscht werden, um Abwechslung in den Betrieb zu bringen. Bei diesem Verfahren und bei kleineren Switching Layouts kann auf Switchlists verzichtet werden, da hier der Umfang der Aufgaben relativ übersichtlich ist. Bei größeren Anlagen ist allerdings eine Switchlist sehr hilfreich. (Dabei sollte allerdings bedacht werden, dass bei den meisten Leuten nach spätestens zwei Stunden die Luft raus ist. Die Sessions auf meiner Anlage dauern so um eine Stunde.) Die Car Cards mit den eingesteckten Waybills "reisen" mit ihrem Wagen über die Anlage und sollten in der Nähe der Car Spots übersichtlich in irgend einer Form abgelegt werden. Ich wende auf meiner Anlage dieses Verfahren an und zur Ablage der Car Cards habe ich für jede Industrie "Briefkästen" gebaut. Im Beitrag 135 meines Threats über meine fiktive "Jayville Terminal RR" habe ich das Verfahren am Beispiel einer Session mal vorgestellt.
Fremo wendet eine Variation des Original-Car-Card-und-Waybill-Systems an. Hier bauen die Sessions nicht unbedingt aufeinander auf und zur Train Crew kommen noch der Clerk und der Agent/Kunde hinzu. Jeder Wagen hat eine Car Card, aber die Waybill ist nicht an "Ihren" Wagen gebunden. Der Kunde (Betriebsstellenbetreiber) bzw. der Agent "fordert" entsprechen des festgelegten Betriebstages leere oder beladene Wagen in den Staging Yards an, indem er die entsprechenden Waybills dort vor der Session abgibt. Der Yard Clerk ordnet die Waybills passenden Wagen zu, steckt sie in die Tasche der entsprechenden Car Card und bildet dann die Züge. Für die Crews bleiben die Aufgaben die gleichen. Kommt jedoch ein Wagen an seinem auf der Waybill genannten Ziel an, wird diese Waybill aus der Car Card gezogen und weg gelegt. Direkt auf der Car Card ist vermerkt wohin dann der leere Wagen wieder gebracht werden soll.
Fremo US Frachtsystem
Dabei sind das Original- und das Fremo-System mit einander kompatibel. Die Car Cards sind grundsätzlich die gleichen, nur die Waybills unterscheiden sich. Man kann also z.B. zu Hause das Originalsystem mit den an den Wagen gekoppelten Waybills verwenden (oder auch das reine Switchlist-System) und zu Fremo-Treffen werden die Car Cards ohne Waybills mitgenommen und zusätzlich noch spezielle Waybills entsprechend der Betriebsstelle.
Die verschiedenen Car-Routing-Systeme unterscheiden sich durch ihre Komplexität und den Aufwand der betrieben werden muss, sie auf der Anlage zu etablieren. Das Ergebnis ist aber am Ende bei allen das gleiche - die Session erhält einen Sinn, die Crew weiß was zu tun ist.

Grüße Tom

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68

Thursday, June 16th 2016, 4:16pm

Hallo Tom,

danke für die Recherece.

Ich hatte schon einmal gegoogelt, aber war mir bei vielen Sachen nicht sicher ob der Betrieb mit der Eisenbahn realistisch wäre...




Betrieb also mit "Wagenanforderungen" ???

Welches Jahr möchtest Du darstellen, oder habe ich das übersehen ?

Ja, jede Firma soll spezifische Wagen erhalten, welche voher von einer anderen Firma, bzw. dem Schattenbahnhof mit einer spezifischen Fracht beladen wurde. Oder wie meinetest du das mit den "Wagenanforderungen".?

Welche Epoche ich nachstellen möchte hast du tatsächlich übersehen, ich möchte die Jahre 90-95 nachstellen.

Wegen dem Betriebsablauf, ich habe mich an Fremo orientiert, da ich ehrlich gesagt nichts anderes kenne. :D Das Carrouting mit den Wagenkarten scheint mir mit dem Fremo Betrieb vergleichbar oder liege ich da falsch?


Mfg
Christian
MfG
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Thursday, June 16th 2016, 12:52am

Hallo Christian,

Betrieb also mit "Wagenanforderungen" ???
Welches Jahr möchtest Du darstellen, oder habe ich das übersehen ?

Planet Aid - California - sehr wahrscheinlich ein Lagerhaus, in welchem gesammelte Altkleider u.ä. gesammelt, sortiert und für den Versand fertig gemacht werden - denkbar wären leere Boxcars "In" - mit verpackten Altkleidern beladene Boxcars "Out"
Auto Body Warehouse - sehr wahrscheinlich ein Großhandel für Autoteile, Lagerhaus von welchem aus die Teile lokal an Einzelhändler und Werkstätten ausgeliefert werden - mit Autoteilen beladene Boxcars "In" - leere "Out"
Mujer Moderna Inc. - stillgelegter, aber noch vorhandener Anschuss, zum Einzelhandelsgeschäft umgebautes Lagerhaus
Southern Ca Paint & Drywall - abgebauter Anschulss
Amcor Rigid Plastics - Hersteller von Verpackungen aus Plaste - Fertigprodukte werden auf der Straße abtransportiert - mit Plastegranulaten beladene Covered Hoppers "In" - leere Covered Hoppers "Out"
W H Industrial Supply Inc, W H Industrial Supply Inc, Straßenseite - Großhandel für Maschinenteile, Hilfsstoffe u.ä., Auslieferung per Straße - mit Maschinenteilen usw. beladene Boxcars "In" - leere Boxcars "Out" (Im Street View sieht man, dass die Laderampe am Anschlussgleis mit einem Zaun abgesperrt ist. Der Anschluss wird offensichtlich nicht genutzt. Er könnte im Modell aber wieder "aktiviert" werden.)
Bella + Canvas - stillgelegter, aber noch vorhandener Anschuss, zum Einzelhandelsgeschäft umgebautes Lagerhaus (2007 war der Anschluss noch aktiv. Beim "Rumlaufen" um das Gebäude sieht man, dass eine industrielle Nutzung vorliegt, jedoch ist keine Firma zu erkennen. Es könnte im Modell also alles mögliche sein.)
Cal-Royal, Street View der Gleisseite - Großhandel für Haustechnik, Auslieferung per Straße, mit Haustechnikteilen beladene Boxcars "In" - leere Boxcars "Out"
Color Image, Street View Color Image - Großdruckerei, Auslieferung per Straße - mit Papier und sehr wahrscheinlich mit in Fässern verpackten Druckfarben beladene Boxcars "In" - leere Boxcars "Out"

Oder so ähnlich.

Die Gebäude bzw. Anschlüsse lassen sich ausmessen und Spots lassen sich erkennen. Es kann so ungefähr das Verkehrsaufkommen abgeschätzt werden. Daraus lassen sich dann Bedienhäufigkeiten ableiten und Bedientage festlegen. Oder wenn das Ganze in der Form "Bedienung bei Bedarf" betrieben wird, lässt sich eine Gesamtanzahl von Spots festellen und daraus eine relative Zahl der jeweils eingesetzten Wagen. Zum Beispiel - 10 % aller Wagen gehen zur Druckerei, 7 % sind mit Papier und 3 % sind mit Farbe beladen. So ganz daneben sollte man so nicht liegen (vorallem kann das auch keiner wiederlegen :) ) Das ist aber der "harte" Weg. Der "leichte" nutzt das wagenumlaufgesteuerte Carrouting mit Car Card und Waybill in der üblichen Form. Vor allem aber, weil es letztendlich der "Crew" egal ist, wie der "Auftrag" zu Stande kam. Das Ergebnis ist das Gleiche - ein konkreter Wagen soll zu einem konkreten Spot.
Da ich persönlich den Job der "Crew" und nicht den des "Clerks" darstellen möchte, bevorzuge ich den "Leichten" Weg.

Grüße Tom

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Wednesday, June 15th 2016, 10:25pm

Moin,


Danke, dass du die Augen offen hälst. Meinen betrieb werde ich auch wie bei Fremo betreiben. Wegen der Betriebe, und diese dann googeln, da gibt es folgendes Problem: viele ehemalige Industrien sind nur noch mode Geschäfte oder irgendwelche Restaurants.

Ich werde aber auch nochmal ein paar Nachforschungen anstellen.

Mfg
Christian
MfG
Christian

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Wednesday, June 15th 2016, 9:25pm

Hallo Christian,

auf Deinem Bildausschnitt ist doch schon sehr viel Information. Google doch mal die Firmen.



Grüße Tom