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30

Thursday, August 2nd 2018, 7:11pm

na dann kann ich das ganze schnell vergessen,

Na das wollt ich nicht. Hör auf den anderen Micha! :)
Michael - Canadian Railroads auf Film, Karte und in HO
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29

Thursday, August 2nd 2018, 5:28pm

Car control manuals

Also, das Thema finde ich toll, in wie weit man es anpassen will hängt ja von den eigenen Geschmack ab.

Ein bisschen Internetrecherche hat mich über Prince Edward Island (auch interessant!) zu den Car Control Manuals von CN gebracht. Es gibt 2 für Newfoundland, west und east. Neben den Carferries ist auch die Umspurhalle hier zu finden.

Mehr Car Control Manuals fur den Maritimes findet man hier

Port aux Basques ist im Teil west am Ende zu finden. Die Carferries haben 5 Gleisen mit längen von 250 ft, 400, 450, 400, 250 (Carter0 oder 300, 450, 450, 450, 300 (Bond).
So weit ich es beurteilen kan hat den Transfer Shed 3 Schmalspurgleisen von eine Seite und 3 Normalspurgleisen von der andere Seite. Die Gleisen liege paarweise im Shed.

Für eine kleinere Anlage zuviel denke ich. Was ich machen würde ist eine Anlage in Englischem Ausstellungsart. In der Mitte der sichtbare Teil und in den Flügeln al das was nicht zur gestalteten Welt gehört.

Sagen wir mal das rechts vorne ein Fähranleger ist. Das Gleis verschwindet durch den hintergrund (Heck vom Schiff noch modelliert) auf ein Staging Cassette. Die Normalspurlok zieht die Wagen aus der Fähre und drückt die Wagen anschliessend in den neben der Fähranleger stehenden Transfer Shed auf die gleiche und inzwischen verschobenen, Staging Cassette. Optional ein Team Track und den LPG Händler, vielleicht mit Umlaufgleis, damit es nicht eintönig wird.

Etwas später kommt der Schmalspurlok und holt die jetzt umgespurte Wagen (alle Wagen doppelt, eins mit Normalspur und eisn mit Schmalspurtrucks) aus den Transfer Shed (die Wagen mit Schmalspurtrucks stehen natürlcih auf eine andere Staging Cassette). Ein Dreischienengleis ist optional, wahrscheinlich interessant für Ausstellungsbetrieb aber nicht originalgetreu so wie ich es interpretiere.

Die Schmalspurlok rangiert jetzt die Wagen im Schmalspurteil vom Yard in die richtige Reienfolge und fährt dan ab. Das kan nach links sein bei 2 Flügeln oder nach rechts bei nur eins (wen den verfübaren Raum vielleicht weniger ist.)

Edit:
Mein Modellvorschlag ist also mehr oder wenig wie Tom vorschlagt.
Was Loks angeht, schaue auch mal nach Spanien oder Lateinamerika oder Shapeways. Das komt aus Brasilien
Naomi

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28

Thursday, August 2nd 2018, 2:46pm

Klaus, du kannst dein Projekt sehr wohl weiterverfolgen. In dem du es zu einem freelance project mit Anlehnung an den Betrieb in New Foundland erklärst. ;)
Wenn dein Betriebskonzept Sinn macht, warum nicht? Nur weil man es damals in New Foundland anders gehandhabt hat, heißt das ja nicht zwingend, dass deine Variante nicht auch möglich gewesen wäre. Das umspuren direkt auf der Fähre würde ich aber weglassen.
Micha

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27

Thursday, August 2nd 2018, 12:29pm

Und wühlen in den Bildern bringt noch weiteres zu Tage:
So ist auf einem der Bilder ein normalspuriger ALCO switcher der CN von hinten zu sehen. Lackierung schwarz/rot mit Wet Noodle.
Grüsse
Schraddel
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26

Thursday, August 2nd 2018, 11:48am

@ Schraddel
kann sein das mich der Untertietel des Fotos auf die falsche Fährte gebracht hat.
@ Michael
na dann kann ich das ganze schnell vergessen, weil auf der Größe der Anlage kann ich keine 40 Wagen unterbringen, egal ob 40` oder mehr.
Auch die von Tom genannten Jahreszahlen machen mir einen Strich durch die Rechnung, denn ich möchte gern Dampf fahren, aber zu der Dampfzeit gab es ja keine Fähre, sondern nur Fachtschiffe die beladen und entladen wurden.

Also werde ich mir ein neues Gebiet in den Maritimes suchen.
Gruß
Klaus

25

Thursday, August 2nd 2018, 10:55am

Hallo Klaus,

Ich gehe davon aus, dass die Fähre max.9-16 Waggons brachte


Oh je, dann wäre sie ja fast leer gefahren. :)

Die Frederick Carter hatte eine Kapazität von 39 Wagen, die Sir Robert Bond 35. Ich weiß jetzt allerdings nicht ob das in 40' Wagen gemessen ist.

Der Betieb war für eine Schmalspurbahn doch schon etwas massiver, als man sich jetzt vorstellen mag. Anfang der 80er hatte so ein einmal am Tag verkehrender die Insel überquerender Güterzug schon seine 80 -100 Wagen.


Grüße
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24

Thursday, August 2nd 2018, 10:40am

Hallo Tom,

Es gab niemals ein Umladen von Frachten zwischen Schmalspur- und Regelspurfahrzeugen.

Wo nimmst Du diese Aussage her. Das steht doch ebenfalls nicht im Text. Ich lese nur, dass man einmal weniger ,,transferieren'' musste als früher. Du musst bedenken, nicht alle Wagen eigneten sich für einen Drehgestelltausch.

Du meinst sicher das Bild mit der Unterschrift "New transfer shed Circa 1968". Das ist die Halle, in welcher das Umspuren statt findet.

Eben genau nicht. Es ist die Halle, die wir 1967, wenn die Jahreszahlen stimmen, im Rohbau sehen. In diese führen sowohl Schmalspurgleise wie auch Normalspurgleise. Ein Umladen/Umsortieren und auch eine Beschau im Trockenen ist möglich. Es ist möglich, dass uns das Bild mit den Gepäckkarren das Innere dieser Halle zeigt. Ganz eindeutig sind zumindest die Schmalspurwagen zu sehen an denen die Menschen sich herumtreiben.
Der Truck To Truck Transfer fand an der der alten Halle auf dem Pier statt. Hierzu wurde eine Wellblechhalle angebaut. Gut zu sehen auf den Überblickfotos Richtung Meer.

Klaus,

in dem Link von Dir blätterst Du einmal weiter. Dort gibt es u.a auch eine Aufnahme vom Fahrzeugdeck der MV Frederick Carter zu sehen.


8o Sehr fein, die Galerien wachsen und wachsen.


Grüße
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23

Wednesday, August 1st 2018, 9:14pm

Klaus,

in dem Link von Dir blätterst Du einmal weiter. Dort gibt es u.a auch eine Aufnahme vom Fahrzeugdeck der MV Frederick Carter zu sehen. Und die zeigt nur Normalspurgleise und Normalspurwaggons.
Das deep verlinkte Bild zeigt dagegen kein Schiffsdeck, sondern eine Werkhalle in der die Drehgestelle getauscht wurden.
Grüsse
Schraddel
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22

Tuesday, July 31st 2018, 1:05pm

Hallo Klaus,

bis 1956 waren Dampfloks im Betrieb. Die von Dir genannte war dann abgestellt und wurde im Jahre 1957 durch die CN verschrottet.
Vor 1965 gab es kein Regelspurgleis auf New Foundland. Erst mit Einführung des Eisenbahnfährbetriebes wurde etwas Regelspurgleis verlegt, um die Wagen von der Fähre zu bekommen. Kurz nach Einführung des Fährbetriebes war die Umspuranlage fertig und wurde sofort genutzt.
Die Wagenkästen wurden in einer Halle mit Hilfe von Hebeböcken angehoben, um die Drehgestelle tauschen zu können. Der Drehgestelltausch fand auf der Insel statt. Das Bild zeigt das Innere der Halle mit Vierschienengleis.
Zu Dampflokzeiten gab es kein Regelspurgleis auf der Insel. Es liegen 9 Jahre dazwischen.

Quoted

CN made major capital improvements to the former Newfoundland Railway, upgrading the main line, bridges, and rolling stock, and replacing all steam locomotives with diesel units. In 1965, some standard-gauge track was constructed at Port aux Basques to enable standard-gauge cars to be moved to that location from the mainland. Once facilities to interchange standard-gauge and narrow-gauge trucks or bogies on freight cars were introduced, cargo to and from the mainland could be trans-shipped once rather than the previous double trans-shipment of train car-to-ship and ship-to-train car. New railcar-capable ferries were employed; mainland standard-gauge railcars were ferried to Newfoundland, where their standard-gauge bogies were replaced with narrow-gauge bogies in Port aux Basques. The Frederick Carter entered service in 1968 and handled standard-gauge cars to and from Port aux Basques.
This concept was not confined to specialized equipment. Cars of other railways were also re-trucked in this manner, and as a result Canadian Pacific cars, for example, could be found travelling on the narrow-gauge rails.

Wie in dem von mir verlinkten und zitierten Artikel zu lesen, wurde der Fährbetrieb eingeführt, um das kostenintensive Umladen zu vermeiden. Der Weg der Frachten vom Kontinent auf die Insel wird dort auch beschrieben. Es gab niemals ein Umladen von Frachten zwischen Schmalspur- und Regelspurfahrzeugen. Die Frachten mussten vor Einführung des Fährbetriebes doppelt umgeladen werden; Eisenbahn - Schiff - Schiff - Eisenbahn. In dem Artikel sind auch Bilder des Hafens/Yards in Port aux Basques vor Einführung des Fährbetriebes zu sehen. Direkt auf dem Kai lag Schmalspurgleis, dahinter befanden sich Lagerhallen und an denen lag wiederum Schmalspurgleis. Die Frachten wurden entweder direkt vom Schiff auf Schmalspurwagen verladen oder vor dem Weitertransport in den Lagerhallen zwischengelagert. Auf der Regelspurseite auf dem Kontinent sah das sicher ähnlich aus, funktionierte aber genau auf die gleiche Art und Weise.

Quoted

im Jahre 1968 wurde sogar noch einmal ein neues Transfer Shed gebaut.
:kratz) :gruebel: Du meinst sicher das Bild mit der Unterschrift "New transfer shed Circa 1968". Das ist die Halle, in welcher das Umspuren statt findet. Da steht nirgendwo etwas davon, dass sie 1968 gebaut wurde. Es wird nur "neu" geschrieben. Ein 3 Jahre altes Gebäude ist relativ neu. Es findet darin ein Transfer der Wagen(-kästen) zwischen Schmal- und Regelspur statt. Es gibt auch ein Bild welches "Transfer shed Port aux Basques terminal circa 1960s" als Unterschrift trägt und auf welchem kleine Karren u.a. mit Paketen zu sehen sind. Zu dieser Zeit gab es noch intensiven LCL-Verkehr. Dazu waren (auf Deutsch) Güterschuppen notwendig. In diesen wurden die Sendungen zwischen den Wagen mit den verschiedenen Richtungen umgeladen. Sehr offensichtlich zeigt das Bild das Innere dieser Umladeeinrichtung in Port aux Basques, welche sich sehr wahrscheinlich (und naheliegend) mit der Umspureinrichtung unter einem Dach befindet. Das ist aber kein Umladen ganzer geschlossener Wagenladungen.
Wie dem auch sei. Es ist Dein Ding. Mach es so wie es für Dich am Besten ist.

Grüße Tom

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21

Tuesday, July 31st 2018, 12:09pm

Noch einmal zum Thema Drehgestell tausch. Mich verwirrd gerade dieses Bild aus dem Blog(http://marineatlanticjourney.ca/2013/11/…ederick-carter/ )



Freight cars being loaded on board the MV Frederick Carter circa late 1960s
es sieht so aus als ob in der Fähre beide Gleise (standart und narrow gauge) verlegt sind und die Heber an den Seiten könnten daraufhin deuten, dass der Drehgestell wechsel an Bord wärend der Überfahrt gemacht wurde. Wurde das wirklich so gehandhabt? (Wellengang)
Gruß
Klaus

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20

Tuesday, July 31st 2018, 11:38am

@ Tom
"Locomotive #1024, 1948

Last steam locomotive built for the Newfoundland Railway by the Montreal Locomotive Company. It was scrapped by CN in 1957."
entnommen der Webseite Heritage Newfoundland & Labrador
auch auf https://en.wikipedia.org/wiki/Newfoundland_Railway im Verzeichnis Locomotives sind noch weitere Steam Lok´s für diesen Zeitraum aufgeführt.

Angelegt an diese Jahreszahlen habe ich den Berteib auch die Spanne von 1950-1960 gelegt.
Ein umladen hat stattgefunden: http://marineatlanticjourney.ca/2013/10/…sques-terminal/
im Jahre 1968 wurde sogar noch einmal ein neues Transfer Shed gebaut.

Was den wechsel der Drehgestelle angeht bin ich gerade dabei zu überlegen wie das ganze von statten gegangen sein könnte, ob mit einer Ramsey's Car Transfer Anlage oder innerhalb eines Gebäudes mittels Hebern. Der tausch von Drehgestellen wird im neuen Gleisplan wird im neuen Gleisplan berücksichtigt.


@Peter

Der einzige Zugang zur Anlage ist über "die Fähre". Dort könnte man über eine Kasette oder ähniches neue Wagen auf die Anlage bringen. Eigentlich sollte nur etwas Rangierbetreib stattfinden. Ich wollte aber bewust keinen Time Saver bauen. Die vorhandenen Storage Gleise sind kurz und nur für bis zu 2 Waggons gedacht, der eigentliche Yard, war dem Hafengelände vorgelagert und würde außerhalb der Anlage liegen und ist wird deshalb nicht abgebildet. Ich gehe davon aus, dass die Fähre max.9-16 Waggons brachte und diese sollen auch rangiert werden. Einige gehen ins Transfer Shed andere wiederum zum Drehgestell tausch. Danach werden die Waggon´s zu einem Block zusammengestellt und "theoretisch" in den Yard gebracht. Oder in die andere Richtung auf NormalSpur gebracht und für die Fähre bereit gestellt.

Wie beim letzten mal, der Gleisplan ist in Überarbeitung. Selbst warte ich noch auf einen Bildband und einige Zeitschriften, darum kann ich noch keinen neun Gleisplan abbilden. Ich kann aber schon sagen, dass insgesamt sich einiges an dem jetzigen ändern wird.
Gruß
Klaus

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19

Tuesday, July 31st 2018, 11:10am

Also die Frateschi G8 / G12 ist schon einmal hier diskutiert worden: Die Planung beginnt!
Läuft dann wohl auf 3D Druck Kleinserien und viel Handarbeit hinaus.
Grüsse
Schraddel
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18

Tuesday, July 31st 2018, 12:28am

All Aboard! Exploring the Newfoundland Railway Technology, Narrow - Gauge Rails All Aboard! Exploring the Newfoundland Railway Technology, Technology & Engines

Ich habe mal noch ein wenig im Netz herumgeschaut. Kann es sein, dass es da einen Zahlendreher gegeben hat und dadurch ein insgesamt etwas unrichtiges Bild vom Betrieb bei den Newfoundland Railways zustande gekommen ist. 1953 wurden die ersten Dieselloks in Betrieb genommen. Bis 1956 waren 41 Stück in Betrieb und ersetzten vollständig die vorhandenen Dampfloks. D.h. also nach 1956 waren keine Dampfloks mehr im Einsatz. Weitere 12 Dieselloks wurden von 1958 bis 1960 in Betrieb genommen. Erst 1965 wurde im Zuge der Aufnahme des Eisenbahnfährbetriebes im Terminal von Port aux Basques ein kurzes Stück Regelspurgleis verlegt. Hier gab es eine Regelspurlok zum Bewegen der Regelspurfahrzeuge. Nachdem auch die Einrichtungen zum Wechseln der Drehgestelle in Betrieb gingen, wurden die Regelspurfahrzeuge auf Schmalspurdrehgestellen über das Netz der Insel befördert.
Fazit:
Ein Umladen von Frachten von Schmalspurfahrzeugen auf Regelspurfahrzeuge fand niemals statt.
Dampflokbetrieb endete 9 Jahre vor Aufnahme des Fährbetriebes.
Newfoundland Railway
Nichts desto trotz wäre aber genau dieser Betrieb nach 1965 für den zur Verfügung stehenden Platz geeignet. Die New Foundland Railways hatten einen Standard Gauge GE 44tonner. Den gibt es in HO von Bachmann. Damit ließe sich ein Ent-/Beladen einer angeschnittenen Eisenbahnfähre oder einer Staging Kassette, die diese Fähre repräsentiert, darstellen. Die Wagen werden nach der Ankunft auf der Insel, ggf. auch nach einer Zwischenabstellung, in eine Halle gefahren, in welcher ihre Drehgestelle getauscht werden. Das könnte im Durchlaufverfahren geschehen. Allerdings empfliehlt der geringe Platz eher einen "Rein-Raus-Betrieb" auf der gleichen Seite dieser Halle mit Vierschienengleis in der Halle. Nachdem die Wagen jetzt auf Schmalspurdrehgestellen laufen werden sie von einer Schmalspurdiesellok aus der Halle gezogen, ggf. wieder zwischenabgestellt, und dann zu Ausgangangszügen zusammengestellt. Da aber auch hier wieder der Platz "wirkliche Züge" ausschließt, könnten diese Wagen auch zu Gruppen von 6 - 8 Wagen zusammengestellt werden und dann als solche aus dem "Hafenbereich" zum eigentlichen Yard überführt werden. Dieses Yard könnte durch eine weitere Staging Kassette repräsentiert werden.
Das Ganze läuft gleichzeitig auch in die andere Richtung ab und damit wäre ein schöner In-and-Out-Betrieb darzustellen. Es könnte sogar ein mechanisierter Drehgestelltausch im Modell nachgebaut werden.
Eine solche Anlage erforderte jedoch einigen Selbstbau. HOm Drehgestelle sollten verfügbar sein. Es könnten TT Drehgestelle verwendet werden. Die ersten 6 Dieselloks der Newfoundland Railway waren GMD G8, welche auf Kapspur A1A Drehgwstellen liefen.



Die G8 gibt es in 1/87 von FRATESCHI. Vielleicht kann man die vorhandene Mechanik verwenden und TT Drehgestelle einer Nohab druntersetzen oder man baut aus dem verlängerten und angepassten kompletten Antrieb einer TT Nohab und dem Gehäuse einer Frateschi G8 eine Kapspur G8. Alles mit einer gewissen "Modelers License" Oder aber man baut eben unter Verwendung der Frateschi G8 ein exakteres Modell.
Eine weitere schöne Sache wäre auch ein Containertransport auf schmalspurigen Containertragwagen.
Insgesamt wäre das ein Thema mit einigem Anspruch, welches aber auf wenig Platz umsetzbar wäre und interessanten Betrieb zuließe.

Grüße Tom

17

Monday, July 30th 2018, 10:38am

Kannst Du bitte die geplanten Abläufe erklären ?

Grüße Tom
Moin, ich warte noch ein bißchen auf die Auflösung des Betriebsrätsels, das der Anlagenvorschlag beinhaltet. ;)

Darüberhainaus finde ich einiges schwer nachvollziehbar im Vorschlag: (Ich numeriere mal die Gleise von oben nach unten durch.)

Gleis 1 sollen drei Warenhäuser stehen (Das sind ja bei der Tiefe nur Kulissen). Ich finde vier Weichen zum Anschluß diieser Gebäude unverhältnismäßig viel. Im Vorbild würde das sicher mit weniger gehen. Die bei einfacherem Anschluß ohne Umfahrung am warehouse notwendig werdenden Rangierarbeiten kommen dem Konzept eher entgegen, finde ich.

Gleis 2 soll das Durchgangsgleis sein. Es sollte aber anders als erwähnt einen richtigen Zweck haben, nämlich Einfahrt neuer Wagen (Aber woher? aus einem Fiddle Yard? Kassette?).

Das Transfergebäude zwischen Gleis 2 und 3 scheint mir viel zu klein zu werden, immerhin ist die Frachtübergabe der Hauptzweck des Ganzen, so wie ich verstanden habe. Außerdem, ganz wichtig, kann ein Güterschuppen nicht am Durchfahrtsgleis 2 liegen.

Die Storagegleise 4,5 links sind auch sehr, sehr kurz und so angeschlossen, dass eine Lok diese mit vielleicht nur zwei Wagen erreicht. Storage bedeutet Platz für einige Wagen. Dann lieber nur ein Storagegleis.

Im Schmalspurbereich gibt es keine Umfahrmöglichkeit, obwohl es ein Endbahnhof ist.

Rechts Abfahrt SG ist nicht gezeigt, wurde schon erwähnt. Auch hier Frage nach Kassette (Fähre nun ja oder nein, auf SG oder NG-Seite?)

Wenn die Schmalspurlok nur dazu dient, die SG-Wagen auf die Fähre zu drücken, scheint mir eine 2-8-0 etwas groß, zumal es sich nur um 3-4 Wagen handeln kann. Wenn es keine Fähre gibt, sondern Strecke kommt im Anschluß, müsste die Lok aber drehen können.

Warum gibt es eigentlich Zweispurgleis? Rollbockverkehr gibt es nach meinem Verständnis nicht. Wenn umgespurt wird, müsste eine entsprechende Anlage vorhanden sein, die eher links NG rein, rechts SG raus zeigt. Die beiden Gesellschaften, die sich hier treffen, werden nicht ohne Grund teure Gleisanlagen bauen. Ein Betrieb, bei dem am Ladegleis erst die einen, dann die anderen Wagen zugestellt werden, wie es der Gleisplan auch nahelegt, schient mir unpraktisch zu sein.

Wie schon von Tom gefragt, sind die geplanten Betriebs- bzw. Spielabläufe also ziemlich unklar. Wenn zum Betrieb zwingend der Anschluß von Kassetten links und rechts möglich ist, müsste auch mehr Platz vorhanden sein als 2,40m.

Alles in allem scheint mir „zuviel“ auf zuwenig Raum stattfinden zu sollen. Auf 2,40 x 0,60 ist in HO kaum eine richtige „Anlage“ möglich. Mein dauerhaft montiertes Modul zuhause hat zufällig die gleiche Größe. In Spur N habe ich darauf am Ende die einzig vorgesehene Umfahrung weggelassen, weil es bei der Kürze nicht funktionierte; erst ein angehängtes schmales Modul enthält nun den Übergang zwei- auf eingleisig. (Es hat nicht funktioniert, weil sich aus der Menge der täglich an die Anschließer gelieferten Wagen eine Zuglänge ergibt, die umfahren werden können muß.)

Ich glaube, hier ist eine Entscheidung nötig zwischen einer Kleinanlage, die einen wenn auch rudimentären Betrieb ermöglicht und einer Art Schaudiorama zum Ausstellen von Rollmaterial und Gleis- und Gebäudebau. Letzteres könnte ja dennoch im Rahmen eines Modultreffens zum „Leben“ erweckt werden.

Only my five cents.

Grüsse, Peter

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16

Saturday, July 21st 2018, 6:57pm

Sorry Michael.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Gruß
Klaus

15

Saturday, July 21st 2018, 3:39am

@ bedstadtSorry ich kenne deinen richtigen Namen nicht.

Macht nix, kannst auch den in meiner Signatur verwenden ;)

Grüße
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Friday, July 20th 2018, 3:05pm

Danke, genau das war ja meine Anfangsfrage
Wo soll es den nun sein?
Schönes WE
Maurice

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Thursday, July 19th 2018, 7:31pm

Hallo Maurice,
Du hast vollkommen recht, Cape Breton ist eine Insel. Was in der Sache aber mittlerweile unerheblich ist da der betreffende Umschlagbahnhof in Newfoundland liegt.
Gruß
Klaus
Gruß
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Thursday, July 19th 2018, 5:04pm

das hast du genau richtig erkannt, North Sydney liegt auf der Halbinsel Cape Breton.

Sorry, das ich nochmal georaphisch dagegenhaue.
Cape Breton ist eine Insel.
Zitat:
Die Kap-Breton-Insel ist durch die an der engsten Stelle nur rund 770 Meter breite Straße von Canso
vom neuschottischen Festland getrennt, aber mit diesem durch einen 1955
aufgeschütteten Verkehrsdamm verbunden. Am Ende befindet sich eine
Brücke, welche den Hafen Port Hawkesbury mit dem Meer verbindet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kap-Breton-Insel
Oder sind die 770 Meter seit ich da war zugewachsen? :D
Nova Scotia ist eine Halbinsel.
Sie liegt an der Atlantikküste und besteht zum größten Teil aus der gleichnamigen
https://de.wikipedia.org/wiki/Nova_Scotia
Maurice

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Thursday, July 19th 2018, 2:41pm

@ Tom
Ich bin auf H0n3 gestoßen weil laut Wiki

Nordamerika
Für die Nenngröße H0 sind im Maßstab 1:87 in den Normen der National Model Railroad Association (NMRA) die folgenden Modell-Spurweiten festgelegt:

Vorbild Spur 1067mm (3 1/2 Fuß) Schmalspur 12mm H0n3 1/2

da ich diese Spurweite gar nicht kenne, wollte ich auf H0n3 umsteigen.
Bei der Beibehaltung der Spur H0 für alle Gleise würde ein Umschlagbahnhof zu bauen keinen Sinn machen und der Unterschied zwischen Spurweiten würde nicht auf Anhieb zu erkennen sein.Der Gleisplan hat bis jetzt auch noch keine Gebäude, Am oberen Gleis sollen 3 Warenhäuser zur Zwischenlagerung stehen. Zwischen dem H0 undH0n3 Gleis auf der linken Seite ein Tranfergebäude. Rechts die H0 Gleise als Storagegleise. Das Duchgangsgleis hat eigendlich keinen richtigen Zweck da die Anlage ja von der Größe beschränkt ist. Aber im orginal würden hier die Züge der CN ein- und ausfahren.
Die H0n3 Gleise links sind als Storagegleise gedacht das rechts unten ist das Auszugsgleis für die Fähre.
Das gemeinsam benutze man zum Umsetzen.
Also ergibt es viele Möglichkeiten zum rangieren und das ist mein Gedanke dahinter.

@ bedstadtSorry ich kenne deinen richtigen Namen nicht.
Mir war nicht bewust das das Umladen erst in Newfoundland stadtfindet. Für mich gäbe es keinen Grund zu den Schmalspurgleisen dort auch noch Normalspurgleise zu verlegen. Aber wenn es so ist dann würde die Anlage auf Newfoundland liegen. Natürlich würde ich gern auf deine Informationen zurück greifen. Da im Netz nicht allzuviel zu diesem Thema zu finden ist.
Sorry
Selber kenne ich Newfoundland nur aus 3 Sommerurlauben, da fahren alle Fähren. Den Winter habe ich nur Goosbay Labrador genießen dürfen und da geht mit dem Schiff nix. Zumindest von Lewisporte nach Goosebay, daher habe ich gedacht das es überall so ist, ohne vorher nachzusehen.
Was die Dampflok´s angeht so wurden die letzten Schmalspurlok´s im Jahre 1957 auf Newfoundland verschrottet. Was zeitlich passen würde.

@ Geroldklar habe ich intresse an Informationen. Alles was ich zu diesem Thema weiß habe ich aus dem Netz und von der Heritage Newfoundland&Labrador Seite.
Jede Info macht die Anlage interessanter und glaubwürdiger.


So ich hoffe erst einmal alle Fragen beantwortet habe, nun werde ich mich der Recherche widmen und den Gleisplan den neuen erkenntnissen anpassen.
GrußKlaus
Gruß
Klaus

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